Eine ganze Generation von Fernsehzuschauern ist mit Jacques Cousteaus Serie Geheimnisse des Meeres aufgewachsen. In den letzten Jahren seines Lebens schrieb der Meeresforscher sein persönliches und umweltpolitisches Vermächtnis, das nun, über zehn Jahre nach seinem Tod, endlich erscheint.
Der berühmte französische Meeresforscher mit der roten Wollmütze brachte die faszinierende Unterwasserwelt in alle Wohnzimmer und eroberte mit farbenprächtigen Filmaufnahmen und abenteuerlichen Schilderungen die Herzen des Publikums.
Durch seine zahlreichen Expeditionen wurde Jacques Cousteau klar, wie sehr das Ökosystem Meer durch die Eingriffe des Menschen bedroht ist. Er gilt als einer der ersten, der ökologische Verantwortung als globale Herausforderung begriff. Er engagierte sich aktiv für den Schutz der Meere und der Umwelt und wurde dadurch schon zu Lebzeiten eine Legende. 1997 starb er im Alter von 87 Jahren und ist bis heute unvergessen.
Nach langjährigen Erbauseinandersetzungen erscheint nun, am 6. März 2008, Jacques Cousteaus Buch Der Mensch, die Orchidee und der Oktopus. Mein Leben für die Erforschung und Bewahrung unserer Umwelt im Campus Verlag.
Jacques Cousteaus gemeinsam mit der Journalistin Susan Schiefelbein verfassten Lebenserinnerungen sind eine poetische Hommage an die vielfältigen Wunder des Lebens im Wasser und auf der Erde. Vor allem aber ist das Buch ein umweltpolitisches Plädoyer von erstaunlicher Aktualität. Vieles, was heute im Zuge der Klimadebatte diskutiert wird, ist in Cousteaus Gedanken zur Erhaltung unseres Planeten bereits enthalten.
Nahezu zeitgleich mit dem Erscheinen des Buches startet am 13. März 2008 der 3D-Dokumentarfilm "Delfine und Wale 3D - Nomaden der Meere", der mit Unterstützung von Jean-Michel Cousteau, Jacques Cousteaus Sohn, entstanden ist. Am 10. März wird Jean-Michel Cousteau aus Anlass der Europapremiere des Films in Berlin für Interviews zur Verfügung stehen.
Informationen zum Buch: www.campus.de/isbn/9783593385648 Informationen zum Film: www.delfineundwale3d.com
-dpa -
Mittwoch, 5. März 2008
Jacques Cousteau: Das Vermächtnis
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Fußbodenheizung VarioKomp für Variotherm ein Renner
Als die VarioKomp Fußbodenheizung im Jahr 2003 von Variotherm am Markt lanciert wurde, ahnte vermutlich niemand, dass sich die Neuentwicklung so gut würde durchsetzen können: Allein im Jahr 2007 seien 30% mehr VarioKomp Fußbodenheizungen verkauft worden als im Vorjahr; insgesamt betrage die Steigerung 500% im Vergleich zum ersten Verkaufsjahr.
Derzeit rollen pro Woche regelmäßig zwei Sattelschlepper mit insgesamt 46 Tonnen Fermacell-Platten in das Variotherm Werk nach Leobersdorf in Niederösterreich. Die baubiologisch geprüften Fermacell-Platten sind das Ausgangsmaterial für die Basiselemente der VarioKomp Fußbodenheizung.
Was macht die VarioKomp Fußbodenheizung so erfolgreich? Variotherm selber führt den Erfolg auf ein Bündel von Vorzügen zurück - wie z.B. die Schlankheit des Systems: Die Aufbauhöhe beträgt lediglich 20 mm.
Dadurch eignet sie sich für den Trockenbau, für die Altbau-Sanierung sowie für Böden, bei denen kein Platz für übliche Nassestriche ist. Außerdem kann VarioKomp durch ihr geringes Gewicht und den raschen Einbau punkten - zumal bereits 24 Stunden nach dem Verlegen einer VarioKomp Fußbodenheizung der Boden verfliest werden kann.
Im Gegensatz zu vielen konventionellen Fußbodenheizungen, die eine lange Reaktionszeit haben, reagiert VarioKomp verhältnismäßig schnell: Rund 15 Minuten, nachdem sie eingeschaltet wurde, strahlt sie spürbar Wärme ab.
-dpa-
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Dienstag, 4. März 2008
Halbe Stromkosten dank effizienter IT-Geräte

Stromverbrauch im Büro im Vergleich
Das Interesse für die Energieeffizienz moderner Informationstechnik steigt. Denn mit Hilfe der so genannten "Grünen IT" können die Stromkosten halbiert werden - ohne Abstriche in der Funktionalität. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, was energieeffiziente IT im Einzelnen auszeichnet und wie Unternehmen davon profitieren können.
Ein Unternehmen mit 200 Büroarbeitsplätzen kann seine jährlichen Stromkosten um rund 6.000 Euro reduzieren, wenn es seine ineffizienten Computer, Monitore und Drucker (50 Stück) durch energieeffiziente ersetzt. Zusätzliche Kosten können durch die Strom sparende Nutzung der Geräte eingespart werden.
Beispiel Computer: Ein energieeffizienter Office-PC* hat im Leerlaufzustand (Idle) eine Leistungsaufnahme von 26 und im Ruhemodus (Sleep) von 2,5 Watt. Er verursacht damit Stromkosten von fünf Euro im Jahr.
Im Vergleich dazu nimmt sogar ein leistungsschwächerer ineffizienter PC mehr als dreimal soviel Strom auf (92 Watt im Idle-, 5 Watt im Sleep-Modus) und verursacht pro Jahr Stromkosten von 21 Euro.**
Beispiel Monitor: Ein energieeffizienter 24-Zoll TFT-Monitor hat im Normalbetrieb eine Leistungsaufnahme von gut 26 Watt. Damit verbraucht er nur halb so viel Strom wie ein entsprechendes ineffizientes Modell mit einer Leistungsaufnahme von 65 Watt und spart im Vergleich jährlich acht Euro an Stromkosten.
Beispiel Drucker: Ein energieeffizienter Schwarzweiß-Laserdrucker mit einer Druckgeschwindigkeit von 33 Seiten pro Minute hat im normalen Bürobetrieb einen typischen Stromverbrauch über eine Woche von 2,5 kWh.
Der typische Stromverbrauch eines gleich schnellen ineffizienten Druckers ist mit 5,85 kWh pro Woche mehr als doppelt so hoch. Der sparsame Drucker führt so zu einer Kostensenkung von 23 Euro im Jahr.
Die Internetplattform www.office-topten.de der Initiative EnergieEffizienz bietet konkrete Hinweise und Tipps für Auswahl, Kauf und Nutzung energieeffizienter Bürogeräte. Dort lassen sich aus einer Datenbank schnell die "TopTen" der wirtschaftlichsten Bürogeräte nach eigenen Suchkriterien herausfiltern und gegenüberstellen. Zum Vergleich wird jeweils auch ein ineffizientes Gerät vorgestellt.
"Office-TopTen" ist Bestandteil der bundesweiten Initiative EnergieEffizienz, die von der dena und den Unternehmen E.ON Energie AG, EnBW AG, RWE Energy AG sowie Vattenfall Europe AG getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.
Hinweis für Redaktionen: Eine druckfähige Infografik zu den Stromsparpotenzialen mit Grüner IT finden Sie zum kostenfreien Download unter: www.office-topten.de
*Office PC: Zweikernprozessor, Taktrate zwei Gigaherz, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher **Angenommener Strompreis für Unternehmen: 13 Cent/kWh. Mehr zu den Berechnungsgrundlagen für PC, Monitor und Drucker unter: http://www.energieeffizienz-im-service.de/berechnungsgrundlagen.html
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Vier Jahre Internet-Telefonie: Wie aus Null und Eins Milliarden wurden
Stationäre Telefonie und Innovation standen lange Zeit im Widerspruch.
Inzwischen sorgt diese Kombination für eine Marktumwälzung enormen Ausmaßes. Auslöser dessen ist die Internet-Telefonie, deren Anbieter 2007 bereits mehrere Milliarden Minuten in die Telefonnetze vermittelten.
Im Gegenzug verzeichnen Festnetz-Betreiber sinkende Kunden- und Umsatzzahlen. Als im Januar 2004 der VoIP-Provider sipgate als erster deutscher Anbieter seinen Dienst aufnahm, war der Erfolg von Voice over IP noch nicht absehbar. Auf dem Weg zum Massenmarkt musste die Internet-Telefonie in Deutschland einige Hürden nehmen.
VoIP stellte Regulierung vor neue Aufgaben
Die Freiheit des Internets währte für deutsche VoIP-Nutzer im Hinblick auf ihre Rufnummer gerade mal zehn Monate. Dann verordnete die Bundesnetzagentur den Ortsnetzbezug auch für VoIP-Anschlüsse.
Seit Oktober 2004 muss die Ortsrufnummer mit dem Wohnsitz des Inhabers übereinstimmen. Zuvor konnten Kunden auch Rufnummern aus anderen Städte erhalten, was einen ersten Kundenboom auslöste. Inzwischen haben die Provider ihr Rufnummernangebot dem des Festnetzes angepasst.
Die kostenlose Vergabe von Ortsrufnummern ist laut sipgate mitverantwortlich dafür, dass Internet-Telefonie über eine hohe Kundenakzeptanz verfügt. Die von der Bundesnetzagentur eingeführte VoIP-Rufnummerngasse 032 hat sich dagegen als Flop erwiesen.
So kosten Anrufe zu 032-Anschlüssen deutlich mehr als zu Anschlüssen mit Ortsrufnummer. Darüber hinaus sind 032-Nutzer aus den in- und ausländischen Telefonnetzen nur eingeschränkt erreichbar.
Marktanteile von VoIP steigen zusehend
Die Marktanteile der Festnetz-Telefonie sind laut aktueller Untersuchung der Universität Duisburg-Essen rückläufig. So lag der Anteil von Call-by-Call am Gesamtmarkt in 2007 bei nur noch 23,8 Prozent, 2005 waren es noch 51,7 Prozent. Ebenso nahm der Anteil der leitungsvermittelten Telefonie von 72,7 Prozent in 2006 auf 63,7 Prozent ab.
Dagegen legte der über Komplettanschlüsse zustande gekommene VoIP-Verkehr von 22,6 Prozent in 2006 auf 30,7 Prozent für 2007 zu. Ursache der steigenden Nachfrage sind laut sipgate neben dem verbesserten Angebot die für VoIP typischen kostenlosen Gespräche.
Zusätzlich bietet die Internet-Telefonie einen dem Festnetz überlegenen Funktionsumfang. Dazu gehören mehrfache Rufweiterleitungen sowie integrierte Fax- und SMS-Dienste.
Die Option auch von unterwegs und im Ausland auf den eigenen Anschluss zugreifen zu können, eröffnet Kunden ungewohnten Komfort sowie Kostenersparnisse. Der gegenüber dem Festnetz erarbeitete Vorsprung wird sich laut sipgate in 2008 weiter vergrößern.
Festnetz als Telefonieweg vor dem Aus
Nahezu alle Festnetz-Anbieter rüsten derzeit ihre Netzwerktechnik auf IP-basierte Telefonie um. Ebenso erweitern erste Mobilfunk-Betreiber ihr Angebot um Internet-Telefonie. Die Analog- und ISDN-Telefonie wird ihre führende Rolle damit auf absehbare Zeit verlieren. Auch für Firmen bietet VoIP gegenüber konventionellen Lösungen hohe Kostenvorteile.
Mittels Internet-Telefonie ist für die Übertragung von Daten und Sprache nur noch ein Netzwerk notwendig. Zudem werden neue virtuelle Telefonanlagen und leistungsstarke VoIP-Anschlüsse Firmen künftig eine dynamische Bedarfsanpassung erlauben.
Lange Servicezeiten, wie heute noch im Festnetz üblich, entfallen dabei. Stattdessen werden Firmen ihren Anschluss über das Internet selbst administrieren.
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Drei neue Ziele im Michelin-Führer „Main Cities of Europe "
Ebenfalls am 13. März kommt der neue Michelin-Führer „Main Cities of Europe 2008" in den Buchhandel.
Der für Geschäftsreisende und Städtetouristen gleichermaßen geeignete Band empfiehlt Adressen aller Komfort- und Preiskategorien in 41 Städten und 20 europäischen Ländern. Als neue Reiseziele hinzugekommen sind Stuttgart, Köln und Krakau.
Um die Auswahl zu erleichtern, stellt der in Englisch erscheinende Michelin-Führer „Main Cities of Europe" jedes Haus in Stichworten vor. Für Reisende mit Neugier auf kulinarische Entdeckungen führt er darüber hinaus für jede Metropole die lokalen kulinarischen Spezialitäten auf. Orientierungshilfe bietet ferner eine kurze Präsentation der jeweiligen Stadt mit Tipps zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie zu Ausgeh- und Kulturadressen.
Zudem erfährt der Leser, wo er beispielsweise ein Taxi bestellen oder ein Hotel buchen kann. Als besonderen Service bietet der Band einen Kartenteil, auf dem die empfohlenen Adressen schnell zu finden sind.
Der Michelin-Führer „Main Cities of Europe 2008" kostet 27,95 Euro.
- Susanna Knapp -
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Air Berlin Übernahme-Angebot für Germania zurückgewiesen
Erik Hinrich Bischoff hat ein Angebot für eine 100-prozentige Übernahme der Germania Fluggesellschaft durch Air Berlin abgelehnt. "Ich werde weder Herrn Hunold noch seiner Firma Air Berlin meine Anteile an der Germania Fluggesellschaft verkaufen."
Der einzige Sohn vom im November 2005 verstorbenen Germania-Gründer Dr. Hinrich Bischoff tritt damit einem Bericht in der aktuellen Ausgabe der "WirtschaftsWoche" entgegen, in der von einer bereits erfolgten Übernahme die Rede ist.
"Die Germania ist zu 95 Prozent im Familien-Besitz, hat eine eigene Fluglizenz und eine eigene unabhängige Geschäftsführung. Weder Herr Hunold noch die Air Berlin haben am Sterbebett meines Vaters einen Anteil an der Gesellschaft bekommen. Die Berichte seit damals sind alle falsch."
Der 41jährige gelernte Jurist, der durch eine MS-Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt ist, beklagt sich deshalb besonders über die Handlungsweise von Air Berlin Boss Achim Hunold. "Ich empfinde das Verhalten von Achim Hunold als höchst unmoralisch.
Denn in Wahrheit hat er am Sterbebett von meinem Vater für sich privat Flugzeug- Beteiligungen in zweistelliger Millionenhöhe bekommen. Und zwar für das Versprechen, dass er sich um uns kümmert und dafür sorgt, dass das Unternehmen meines Vaters im Familienbesitz erhalten bleibt."
Bischoff jr. ist auch persönlich enttäuscht: "Seit der Beerdigung meines Vaters hat Achim Hunold nicht einmal angerufen und sich nach meinem Wohlbefinden erkundigt. Dafür hat er die Übernahme mit dem Testamentsvollstrecker, dem Berliner Notar und besten Freund meines Vaters, Herrn Jürgen Vogt, seit geraumer Zeit vorbereitet.
Diese für mich unfreundliche Übernahme kommt für mich nicht in Frage."
-dpa-
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Karlheinz Böhm - Die Autobiografie "Mein Leben"
erscheint zum 80. Geburtstag am 16. März 2008
"Mein Leben - Suchen Werden Finden" ist die Autobiografie von Karlheinz Böhm. Böhm legt Zeugnis ab vom Aufwachsen in einer wohlhabenden Künstlerfamilie im Deutschland der Dreißigerjahre, über eine von Brüchen geprägte Schauspielerkarriere bis zu seiner Arbeit in Äthiopien.
Starke Bilder prägen sein Leben: Bilder seines weltberühmten Vaters, des Dirigenten Karl Böhm. Bilder seiner einsamen Jugend im Dritten Reich, als er monatelang keinen Kontakt zu seinen Eltern hat. Bilder, wie er als Kaiser Franz Josef an der Seite von Romy Schneider mit der Sissi-Trilogie zum umjubelten Kinostar wird.
Bilder eines enttäuschten 40-Jährigen, der zehn Jahre keine Filmangebote bekommt, bis ihn ausgerechnet Rainer Werner Fassbinder neu entdeckt.
Bilder eines attraktiven Mannes, der als Ehemann und Vater scheitert, und in seinen ersten drei Ehen fünf Kinder in die Welt setzt.
Bilder einer öffentlichen Selbstfindung, als er 1981 mit einer Wette im ZDF auf die katastrophale Situation der Menschen in der Sahelzone aufmerksam macht.
Und Bilder des glücklichen Menschen, der in Äthiopien seine Lebensaufgabe gefunden hat.
Dort begegnet er vor zwanzig Jahren auch seiner vierten Frau, Almaz, mit der er zwei Kinder hat.
Anhand dieser Bilder, viele aus Privatbesitz, erzählt Böhm sein Leben: er berichtet von den Dreharbeiten mit den schönsten Frauen der Welt, reflektiert seine Ehen, gedenkt des Vaters, der in seinen Armen starb, und informiert über die Arbeit seiner Äthiopien-Stiftung "Menschen für Menschen".
Karlheinz Böhm
MEIN LEBEN - Suchen Werden Finden
Aufgezeichnet von Beate Wedekind
Collection Rolf Heyne
EUR (D) 75,00
450 Seiten, 300 Fotos
www.collection-rolf-heyne.de
März 2008 Pressekontakt:
-dpa-
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PENNY verdoppelt durch PLUS-Übernahme Filialnetz in Tschechien
Drehscheibe für Expansion ist Osteuropa
- PENNY Branchenführer - BILLA in der Spitzengruppe - Closing für IKI Group in Litauen und Lettland
Nach der Übernahme der Extra-Supermärkte in Deutschland forciert die REWE Group nun die Verdichtung ihrer Vertriebsnetze im internationalen Geschäft: Der zu der Kölner Unternehmensgruppe gehörende Discounter PENNY übernimmt in Tschechien 146 PLUS-Märkte, die mit 2.300 Mitarbeitern einen Umsatz (2007) von umgerechnet rund 520 Millionen Euro erwirtschaften.
Mit der Akquisition verdoppelt PENNY sein Filialnetz nahezu und festigt seine Position in Tschechien. Insgesamt verfügt der Discounter nun über 317 Filialen (171 Penny-Märkte), in denen 6.300 Mitarbeiter (4.000 Penny-Mitarbeiter) einen Gesamtumsatz von 1,28 Milliarden Euro (Penny: 758 Millionen Euro) erzielen. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der relevanten Kartellbehörden. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Bereits im November 2006 hatte die REWE Group in Tschechien 96 Delvita-Supermärkte übernommen und in die Vertriebslinie BILLA integriert. Mit damit insgesamt 181 BILLA-Supermärkten ist die REWE Group auch in diesem Marktsegment einer der führenden ausländischen Lebensmitteleinzelhändler, wobei BILLA durch einige Standorte von PLUS noch weiter gestärkt werden soll. Die REWE Group war mit BILLA bereits 1991 in den tschechischen Markt eingetreten, 1997 folgte Penny.
"Die REWE Group hat in Osteuropa einen Expansionsschwerpunkt. Dabei kommt Tschechien allein schon wegen der geographisch günstigen Lage eine große strategische Bedeutung zu. Der fünftgrößte Markt in Osteuropa hat für uns die Funktion einer Drehscheibe", sagte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, am Montag (3.3.) in der Kölner Zentrale der Unternehmensgruppe. Über PENNY und BILLA könne man den Markt nun systematisch weiterentwickeln.
"Die PLUS-Märkte ergänzen unser PENNY-Vertriebsnetz hervorragend. Wir werden aber auch zukünftig der Discounter in Tschechien bleiben, der in besonderer Weise die Kultur und Werte des Landes hervorhebt und das durchgängig mit Produkten aus Tschechien in seinen Märkten unterstreicht.
Gemeinsam mit den qualifizierten und motivierten Managern und Mitarbeitern von PLUS können wir nun eine Plattform bilden, die das Beste aus beiden Systemen vereint", zeigt sich Manfred Esser, Vorstand Strategischer Einkauf, und kommissarisch für das internationale Discountgeschäft zuständig, zuversichtlich für die weitere positive Entwicklung des Branchenführers in Tschechien.
Länderportfolio durch IKI um Litauen und Lettland erweitert
Neben der Verdichtung ihrer bisherigen Auslandsmärkte, die aus eigener Kraft erfolgt, setzt die REWE Group bei der Erschließung neuer Länder auch auf ihre strategische Allianz Coopernic. Jüngstes Beispiel ist die Akquisition der IKI Group. Im November 2007 hatten die Kooperationspartner REWE Group, Colruyt (Belgien), Conad (Italien), Coop (Schweiz) und E.Leclerc (Frankreich) die Übernahme von 80 Prozent der Anteile an der litauischen IKI Group angekündigt, die in Litauen und Lettland 217 moderne Supermärkte und Discounter betreibt.
Am Wochenende erfolgte das Closing für die Transaktion. Die verbleibenden 20 Prozent der Anteile werden unverändert von der Eigentümerfamilie Ortiz gehalten, die das Unternehmen 1992 gründete.
"Das Auslandsportfolio der REWE Group ist damit um zwei weitere Länder auf 15 gewachsen", so Alain Caparros. "Die gemeinsame Erschließung neuer Märkte zeigt, dass Coopernic keine einfache Einkaufskooperation sondern eine strategische Allianz zur Weiterentwicklung der einzelnen selbständigen Kooperationspartner ist."
Die 1927 in Köln gegründete REWE Group (REWE, toom, PENNY, toom Baumarkt, ProMarkt, AtlasReisen, DER-Reisebüros, ITS, Dertour) ist mit einem Umsatz von über 45 Mrd. Euro, 270.000 Beschäftigten und 12.000 Märkten in 16 Ländern einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Europa. Rund 30 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet die Unternehmensgruppe im Ausland.
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Tengelmann verkauft Plus Tschechien an die Rewe-Group
Im Rahmen des begonnenen strategischen Prozesses hat die Unternehmensgruppe Tengelmann für die tschechische Auslandstochter der Plus Warenhandelsgesellschaft mbH eine Entscheidung getroffen.
"Nach intensiver Prüfung aller Optionen haben wir uns für einen Verkauf an den internationalen Handelskonzern Rewe entschieden. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Märkte und Mitarbeiter dort in besten Händen sind", erläutert Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann.
Plus ist seit 1992 mit aktuell 146 Filialen in Tschechien tätig. Das Unternehmen erzielte mit rund 2.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 520 Mio. Euro.
Die Rewe Group plant, das Penny- und Plus-Geschäft in Tschechien zusammenzuführen. Dadurch entsteht, vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung, die Nummer Eins im tschechischen Diskontmarkt mit rund 1 Mrd. Euro Umsatz, ca. 300 Filialen und mehr als 4.000 Mitarbeitern.
Die Unternehmensgruppe Tengelmann ist ein international tätiger Handelskonzern, zu dem die Tochterunternehmen Plus, OBI, KiK, Kaiser's Tengelmann sowie A & P gehören. Das Familienunternehmen wurde 1867 in Mülheim an der Ruhr gegründet und wird in 5. Generation geführt. Mit 8.056 Filialen und 151.753 Mitarbeitern in 15 Ländern erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Gesamtumsatz von 24,52 Mrd. Euro.
Die Unternehmensgruppe Tengelmann wurde bei den Verhandlungen von Alegro Capital unterstützt.
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Satt und zufrieden in Russland - von Michael Laczynski
Trotz des Ölbooms ist es um die Wirtschaft nicht gut bestellt
WirtschaftsBlatt-Leitartikel:
"Wahlen? Welche Wahlen?" - das vor wenigen Tagen getätigte lakonische Statement des ehemaligen polnischen Finanzministers und Notenbankchefs Leszek Balcerowicz zu der Hofübergabe im Kreml lässt in seiner Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig. Kritische Beobachter weisen wiederholt darauf hin, dass sich die Demokratie in Russland nur auf die Requisiten beschränkt.
Denn um an der Wahlurne frei entscheiden zu können, bedarf es bekanntlich einer ernsthaften Alternative - und die ist in Russland mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen. Das Moskauer Machtorchester übertönt seit Jahren jede noch so leise Dissonanz mit einer Lautstärke, die an die Bolschoi Don Kosaken gemahnt. Und das russische Publikum findet daran sichtlich Gefallen.
Denn eines ist klar: Selbst ohne die zwangsweise in die Wahllokale gekarrten Soldaten und mit ernsthafteren Gegenkandidaten hätte Wladimir Putins Kandidat Dimitri Medwedew die Wahl wohl für sich entschieden. Die Russen setzen die Ära Putin mit wachsendem Wohlstand und innerer Stabilität gleich.
Nach den desaströsen 90er- Jahren, deren trauriger Höhepunkt der Beinahe-Staatsbankrott 1998 war, ist man wieder satt und zufrieden - und blickt mit Zuversicht nach vorne. Dass nicht der Kreml, sondern der Höhenflug der Rohstoffpreise für den seit einigen Jahren anhaltenden Wirtschaftsboom verantwortlich ist, tut nichts zur Sache. Die Gleichsetzung des gütigen Zaren Putin mit dem persönlichen Wohlstand hat sich in vielen Köpfen festgesetzt.
Dieser Gleichsetzung zu entsprechen, wird die erste - und wohl auch schwierigste - Herausforderung für den neuen Präsidenten sein. Denn hinter den Öl- und Gas-Kulissen ist es um die russische Wirtschaft nicht gut bestellt. Während die Rohstoffe gut 80 Prozent der russischen Exporte ausmachen, trägt der Mittelstand nur 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Viele russische Produkte sind international nicht wettbewerbsfähig - was wiederum zu steigenden Importen führt. Das WIIW prognostiziert, dass die russische Leistungsbilanz bereits in ein, zwei Jahren ins Negative kippen dürfte.
Für Medwedew dringender ist allerdings das Problem der Inflation, die im Jänner 12,6 Prozent betrug. Wenn sich die Russen für ihre Rubel immer weniger leisten können, dürfte es mit ihrer satten Zufriedenheit rasch vorbei sein. Damit es nicht so weit kommt, ist Moskau jedes Mittel recht - Preiskontrollen bei Lebensmitteln inklusive. Ob die Methoden einer "gelenkten Demokratie" ausreichen werden, um die Teuerung in den Griff zu kriegen, bleibt abzuwarten.
- ots -
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Plakataktion bewirbt UNESCO-Welterbestätten des Landes
In keinem anderen deutschen Bundesland finden sich so viele UNESCO-Welterbestätten auf engstem Raum wie in Sachsen-Anhalt. Im Rahmen der Kampagne "Sachsen-Anhalt. Wir stehen früher auf." beginnt am 4. März 2008 die bundesweite Bewerbung der UNESCO- Welterbestätten des Landes.
Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, eröffnet die Aktion zusammen mit Vertretern der UNESCO-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt mit einer Plakatenthüllung.
Ab 4. März 2008 bewerben zwei Wochen lang rund 1.600 Großflächenplakate in Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die einmalige Dichte von UNESCO-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus weisen so genannte Citylight-Plakate an allen ICE und IC Bahnhöfen bundesweit auf die Kulturregion Sachsen-Anhalt hin.
"Wir haben bewusst den Beginn der Internationalen Tourismusbörse (ITB) gewählt, um auf die außergewöhnliche Kulturlandschaft unseres Landes aufmerksam zu machen", so Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt.
Besucher der weltgrößten Reisemesse in Berlin werden mit zwei 4 Meter mal 4,8 Meter großen Plakaten am Bahnhof Zoologischer Garten und auf dem Weg zum Messegelände neugierig darauf gemacht, den Sachsen-Anhalt-Stand auf der Tourismusmesse zu besuchen.
"Der kulturhistorische Rang der UNESCO-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt steht dem der Pyramiden von Gizeh in Ägypten oder des Tadsch Mahal in Indien in keiner Weise nach", erläutert Haseloff die außergewöhnlichen Plakatmotive.
Neben der Plakatierung werben bis März 2009 Zapfpistolen ausgewählter Tankstellen der Bundesautobahn 9 für die nahe gelegene UNESCO-Region rund um Dessau, Wörlitz und Lutherstadt Wittenberg. Auf den Zapfpistolen finden Autofahrer beim Tanken Tipps für Ausflüge zur nächstgelegenen UNESCO-Welterbestätte.
"Wir wollen dazu anregen, von der Autobahn abzufahren und nach kurzer Fahrzeit in der UNESCO-Region zwischen Dessau, Wörlitz und Lutherstadt Wittenberg Kultur von Weltrang und unberührte Natur zu entdecken. Nicht nur für die UNSECO-Stätten lohnt sich der Abstecher in unser Land, das eine Schatzkammer abendländischer Kunst und Kultur ist", so Haseloff zu dieser außergewöhnlichen Werbeaktion.
In Sachsen-Anhalt gehören neben der Altstadt von Quedlinburg die Lutherstätten in Eisleben und Wittenberg, das Gartereich Dessau-Wörlitz sowie das Bauhaus und die Meisterhäuser in Dessau zum UNESCO-Welterbe. Die Stiftung Bauhaus Dessau und die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz wurden im Rahmen des Kulturinvestitionsprogramms bei der Erhaltung der UNESCO-Weltkulturerbestätten mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Für die Programmlaufzeit 2007-2013 stehen für das Kulturinvestitionsprogramm ca. 21 Mio. Euro zur Verfügung.
Ausführliche Informationen zu UNESCO-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt und kostenlose Broschüren gibt es über das Sachsen-Anhalt-Infotelefon 01805 - 372000 (0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunktarife können davon abweichen) und im Internet unter www.sachsen-anhalt-tourismus.de.
-dpa -
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Montag, 18. Februar 2008
Hamburg Süd, Aliança und Costa Container Lines
... optimieren ihre Liniendienste zwischen der Südamerika Ostküste, dem US- Golf und der Karibik
Ab Anfang März 2008 werden Hamburg Süd, Aliança und Costa Container Lines (CCL) einen gemeinsamen Liniendienst zwischen der Südamerika Ostküste, dem US-Golf und der Karibik anbieten, der die bisherigen Aktivitäten der Hamburg Süd-Gruppe miteinander kombiniert und optimiert. Der neue Dienst besteht aus drei Slings mit insgesamt 14 Schiffen.
Sling 1, in dem sieben Schiffe mit je 2.200 TEU operieren werden, hat folgende Hafenrotation: Rio Grande, Paranagua, Itajai, Santos, Puerto Cabello, Cartagena, Veracruz, Altamira, Houston, Manzanillo (Panama), Cartagena, Puerto Cabello, La Guaira, Suape, Santos und Rio Grande.
In Sling 2 werden sechs Schiffe mit je 1.600 TEU eingesetzt, die folgende Häfen anlaufen: Santos, Rio de Janeiro, Salvador, Puerto Cabello, Cartagena, Santo Tomas de Castilla, Havana, Veracruz, Altamira, Cartagena, Puerto Cabello und Santos.
In Sling 3 wird ein 1.400 TEU-Schiff mit folgender Hafenrotation eingesetzt: Cartagena, Manzanillo, Puerto Limon, Rio Haina und Cartagena.
Mit der Zusammenführung der bisher separaten Aktivitäten in einem neuen, gemeinschaftlichen Drei-Sling-Konzept bietet die Reedereigruppe einen deutlich verbesserten Service mit umfassender Hafenabdeckung und schnellen Transitzeiten im Fahrtgebiet zwischen der Südamerika Ostküste, dem US-Golf und der Karibik.
Darüber hinaus profitieren die Kunden von den ausgedehnten Transhipment-Netzwerken der Hamburg Süd und von CCL in der Karibik sowie von den guten Anschlussmöglichkeiten der Aliança an weitere Dienste in Südamerika.
www.hamburgsud.com
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- LSG Sky Chefs ist größter Airline Caterer der Welt
- Das Essen über den Wolken
- INTERNORGA-Ehrenpreis für Walter Gehl von LSG Sky Chefs
- Unternehmen produziert jährlich knapp 400 Millionen Mahlzeiten
Der Vorstandsvorsitzende der LSG Lufthansa Service Holding AG Walter Gehl wird mit dem diesjährigen INTERNORGA-Ehrenpreis ausgezeichnet. Mit der Marke LSG Sky Chefs ist die Tochtergesellschaft der Lufthansa Branchenführer im internationalen Airline Catering. Jede dritte Mahlzeit, die weltweit in einem Flugzeug eingenommen wird, kommt von LSG Sky Chefs.
Verliehen wird der Ehrenpreis auf der Eröffnungsfeier der INTERNORGA am Donnerstag, 6. März, in der Altonaer Fischauktionshalle. Die Laudatio hält die Hamburger Starköchin Cornelia Poletto. Die Leitmesse für den modernen Außer-Haus-Markt mit rund 1.000 Ausstellern aus dem In- und Ausland öffnet ihre Tore vom 7. bis 12. März auf dem Hamburger Messegelände.
Mit Walter Gehl erhält der Manager eines Catering-Unternehmens den INTERNORGA- Ehrenpreis, das so viele Speisen und Getränke herstellt und bewegt, wie kaum ein anderes auf der Welt. 2006 hat LSG Sky Chefs weltweit rund 387 Millionen Mahlzeiten für mehr als 300 Fluggesellschaften produziert.
Allein auf dem Flughafen Frankfurt fertigt der Airline Caterer jeden Tag nahezu 500 Flüge ab. LSG Sky Chefs mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt vereint 140 Unternehmen aus der ganzen Welt unter einem Dach. Es ist in fast 50 Ländern aktiv und beschäftigt in knapp 190 Betrieben rund 28.000 Mitarbeiter. Der konsolidierte Umsatz lag 2006 bei rund 2,3 Milliarden Euro.
In seinen Heimatregionen - Europa und Nordamerika - ist LSG Sky Chefs mit 62 beziehungsweise 50 Customer Service Centers prominent vertreten. Auch in den Wachstumsmärkten Osteuropa, Naher Osten und Asien ist der weltweit größte Airline Caterer im Markt führend und expandiert weiter. So hat LSG Sky Chefs im vergangenen Jahr in China mehrere Joint Ventures abgeschlossen und einen Betrieb zur Produktion von Tiefkühlkost gegründet. Von dort aus soll die gesamte asiatisch-pazifische Region mit Tiefkühl-Gerichten versorgt werden.
Walter Gehl fungiert seit März 2005 als Vorstandsvorsitzender der LSG Lufthansa Service Holding AG und verantwortet neben den klassischen Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden auch die Bereiche Finanzen und Personal.
Der INTERNORGA-Ehrenpreis wird an Personen, Institutionen oder Unternehmen verliehen, die sich um die Fachmesse oder die sie betreffenden Branchen verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem der Unternehmer Heiner Kamps, Restaurantkette Nordsee (2007), Bernard Meyer von der Papenburger Meyer Werft (2006) und der Hamburger Kaufmann Albert Darboven (2005).
Die INTERNORGA, 82. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 7. bis 12. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 24 Euro (Zweitageskarte 34 Euro), Fachschüler: 12 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.
Weitere Informationen zur INTERNORGA 2008 und dem Rahmenprogramm unter: www.internorga.com
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Bester neuer Wolkenkratzer des Jahres 2007 steht in Den Haag
Gebäudedaten-Anbieter Emporis kürte das beste neue Hochhaus des abgelaufenen Jahres
Der inzwischen 8. Gewinner des jährlich verliehenen "Emporis Skyscraper Award" für den besten neuen Wolkenkratzer des Jahres heißt "Het Strijkijzer", ein 43-geschossiges Wohnhaus in Den Haag (Niederlande). Zur Auswahl standen insgesamt 634 Hochhäuser weltweit.
Die Wahl fiel auf "Het Strijkijzer", unter anderem wegen seiner strukturell ausdrucksstarken Form eines gefalteten Dreiecks. Diese erfüllt die Anforderungen des kleinen Grundstücks. Das Gebäude erscheint dem Betrachter aus jedem Blickwinkel anders, es hat jedoch dank seiner markanten, hervorhängenden Krone einen hohen Wiedererkennungswert. "Het Strijkijzer" wurde von "AAArchitecten" entworfen und von "Vestia" entwickelt.
Derzeit ist er das höchste Wohnhochhaus in Den Haag und steht an 14. Stelle in der europäischen Rangliste der Hochhäuser, die ausschließlich zu Wohnzwecken verwendet werden. Einzigartig ist auch die Absicht des Entwicklers, kostengünstige Wohnmöglichkeiten für junge Menschen anzubieten. Die 351 Wohneinheiten bestehen aus 51 Luxusmietappartements sowie 300 Wohnstudios für 18- bis 27-jährige.
Der Silver Award für den 2. Platz geht an "Newton Suites" in Singapur, ein 120 Meter hohes Wohnhochhaus mit einem starken Fokus auf umweltfreundlichem Design. Der Bronze Award geht an "Ontario Tower" in London, ein 106 Meter hohes Wohnhochhaus nahe des ehemaligen Hafenindustriegebiets "Docklands", dessen Design durch die Fabrikschornsteine und Schiffsschlote, die das London aus der Zeit der Industriellen Revolution symbolisieren, inspiriert wurde.
Der "Emporis Skyscraper Award" ist der einzige Preis seiner Art, der jährlich auf einer weltweiten Basis an einen einzelnen Wolkenkratzer verliehen wird. Die besten "neuen" Wolkenkratzer werden dabei nach Design und Funktionalität bewertet.
Über Emporis Awards: http://awards.emporis.com
Über Emporis: http://corporate.emporis.com
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Hotel-Übernachtungen 2007: Düsseldorf holt Ferieninsel Sylt ein
Düsseldorf wird als Reiseziel immer beliebter.
Wie die Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH (DMT) heute mitteilte, übernachteten im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Touristen in den Hotels der Stadt. Damit steht die Rhein-Metropole inzwischen bei Urlaubern und Geschäftsreisenden genauso hoch im Kurs wie die beliebteste deutsche Ferieninsel Sylt.
"Innerhalb von vier Jahren übernachteten rund 20 Prozent mehr Gäste in den Hotels unserer Stadt", sagte DMT-Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Illigen-Günther am Mittag auf einer Pressekonferenz. Damit habe sich Düsseldorf endgültig als international gefragtes Reiseziel etabliert. Bemerkenswert war der hohe Zuspruch von Urlaubern aus dem Ausland. In Düsseldorf bezogen anteilsmäßig sogar mehr internationale Gäste eine Unterkunft, als in Berlin, Hamburg oder Köln.
Am besten gefiel es den Engländern in Düsseldorf. Seit Jahren führen sie die ausländische Nationenrangliste an (2007: 132.000 Übernachtungen). Auffällig ist das sehr starke Plus (62 Prozent seit 2003 auf 127.000 Übernachtungen) von Touristen aus den Niederlanden.
Mit über 90.000 Übernachtungen belegten die US-Amerikaner den dritten Platz. Dank zusätzlicher und neuer Verbindungen vom Düsseldorfer Flughafen aus nach New York, Atlanta, Chicago oder Miami legten die Übernachtungszahlen um beachtliche 32 Prozent gegenüber 2003 zu.
Ein wichtiger Markt war Italien auf dem vierten Platz. Dicht gefolgt von Japan, Spanien, Frankreich und Russland. Stark gefragt war Düsseldorf auch in den arabischen Golfstaaten. Hohe Zuwächse konnten bei Ländern aus Osteuropa vermeldet werden. Polen, Ukraine, Lettland und Litauen hießen die neuen Urlaubernationen. Mehr Gäste wurden auch aus China und Indien gezählt.
Auch für 2008 rechnet die DMT mit steigenden Gästezahlen. Mit Hilfe vieler Marketing-Aktionen wollen die Werbestrategen Düsseldorf dauerhaft als Touristenstadt etablieren.
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19:26:00
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Vertragswettbewerb in der Krankenhausversorgung
... verändert Wettbewerbsposition der Krankenkassen
Unterschiede in den Behandlungskosten, Zusatzerlösen und der Marktmacht der verschiedenen Krankenkassen werden deren Einsparpotential bestimmen, wenn es über Ausschreibungen zu einem Vertragswettbewerb in Teilen der stationären Krankenhausversorgung kommt. Das ergibt eine Analyse, die heute von der Unternehmensberatung Regorz Consulting GmbH veröffentlicht worden ist.
Damit entsteht Anpassungsbedarf für den Risikostrukturausgleich (RSA) bzw. den Verteilungsmechanismus des Gesundheitsfonds, wenn negative Auswirkungen im Kassenwettbewerb vermieden werden sollen.
Soweit ein Vertragswettbewerb der Krankenhäuser im Rahmen eines Höchstpreismodells eingeführt werden sollte, wird dies dem einzelnen Krankenhaus aufgrund der Unterschiede zwischen den Krankenkassen Finanzmittel entziehen: Preisnachlässe gegenüber Kassen mit wirtschaftlich attraktiveren Versicherten könnten nicht durch Preiserhöhungen gegenüber anderen Kassen kompensiert werden.
Die Analyse kann kostenlos im Internet bezogen werden unter: www.regorz-consulting.de
Die Regorz Consulting GmbH ist eine auf das Gesundheitswesen spezialisierte Unternehmensberatung mit Sitz in Berlin. Zu den Kunden gehören Krankenhäuser, Krankenkassen und andere Leistungsanbieter im deutschen Gesundheitswesen.
www.regorz-consulting
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19:25:00
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Biocon wird neuer Partner bei AxiCorp
Biosimilars im Fokus
Biocon, eines der weltweit führenden Biotechnologie-Unternehmen, wird neuer Partner der hessischen AxiCorp. Gemeinsam mit dem strategischen Investor aus Indien wird in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main eine weitere Innovationsstufe gezündet: Nach Generika und EU-Arzneimitteln werden in naher Zukunft auch Biosimilars und innovative Arzneimittel zum Portfolio von AxiCorp gehören.
"Der Einstieg von Biocon ist für uns ein echter Kompetenz-Zuwachs", sagt AxiCorp- Geschäftsführer Holger Gehlhar. "Biotechnologisch hergestellte Arzneimittel gewinnen zunehmend an Bedeutung. In wenigen Jahren werden wir in der Lage sein, preisgünstige Alternativen nicht nur im Bereich der konventionellen, sondern auch der biotechnologischen Arzneimittel anzubieten, und damit zu einer erheblichen weiteren Entlastung von Krankenkassen und Versicherten beitragen."
Auch Kiran Mazumdar-Shaw, Gründerin und Geschäftsführerin von Biocon, ist vom Potenzial der Partnerschaft überzeugt: "Biocon und AxiCorp eint die Vision einer finanzierbaren Gesundheitsversorgung. Dies können wir in Europa erreichen, indem wir die kostengünstige Forschung und Entwicklung von Biocon mit dem kostengünstigen Marketing und Vertrieb von AxiCorp vereinen.
AxiCorp ist seit der Gründung sehr dynamisch gewachsen und hat sich innerhalb weniger Jahre international einen Namen als Anbieter preiswerter Arzneimittel gemacht. AxiCorp hat das Potenzial, zu den Großen der Branche aufzuschließen. Wir begrüßen AxiCorp als autonome Gesellschaft in der Biocon Unternehmensgruppe."
AxiCorp ist auf eine weiterhin rasante Expansion eingestellt: "Biosimilars stellen spezielle Anforderungen an Entwicklung und klinische Erprobung", erklärt AxiCorp-Geschäftsführer Dirk Ullrich. "Mittelständische Unternehmen stoßen da schnell an ihre Grenzen. Dank des Engagements von Biocon wird sich AxiCorp auch in diesem wichtigen therapeutischen Segment behaupten."
Biocon zählt mit einem Jahresumsatz von umgerechnet 200 Millionen Euro sowie rund 3000 Beschäftigten zu den Top 20 Biotechnologie-Unternehmen weltweit und verfügt über langjährige Erfahrung bei der Erforschung und Entwicklung biotechnologischer Arzneimittel. In rund 50 Ländern ist das börsennotierte Unternehmen bereits mit verschiedenen Medikamenten vertreten.
AxiCorp beschäftigt derzeit rund 170 Mitarbeiter und zählt bereits heute zu den am schnellsten wachsenden Firmen in Deutschland. 2007 erwirtschaftete das inhabergeführte Unternehmen einen Jahresumsatz von 75 Millionen Euro. In den Segmenten EU-Arzneimittel und Generika werden derzeit 180 Produkte vertrieben.
www.axicorp.de
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19:19:00
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Eröffnung Peek & Cloppenburg in der Shoppingcity Seiersberg
- Am 18. Februar eröffnete Peek & Cloppenburg in der Shoppingcity Seiersberg ein neues Verkaufshaus.
Auf über 3200 m2 präsentiert P&C hier seinen vielfältigen Modemix. Während der Eröffnungstage werden die Kunden mit zahlreichen attraktiven Angeboten begrüßt.
Mit beschwingten Interpretationen ewiger Klassiker sorgt ein Pianospieler in der Exquisit-Abteilung für gute Stimmung, während die Gäste an der Sektbar ein Gläschen trinken können. In der Boutique-Abteilung für junge Trendmode legt ein DJ angesagte Clubsounds auf. Kurz, es ist viel los im neuen P&C.
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Studie: Österreich ist bei Tabletten ein Billig-Land
Preisvergleich bei Ländern mit hohen Gesundheitsstandards
Mit 23 Cent pro Tablette gehört Österreich neben Frankreich und England bei Arzneimitteln zu den Billig-Ländern mit hohen Gesundheits-Standards. Bis zu 33,6 Cent pro Tablette zahlen hingegen Niederländer, gefolgt von Slowenen und Schweizern. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für pharmaökonomische Forschung.
Im Rahmen einer groß angelegten internationalen Untersuchung hat das Institut für pharmaökonomische Forschung (IPF) die Preise für alle Medikamente in ganz Europa untersucht.
Das Ergebnis: Bei den Durchschnittspreisen ist Österreich im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern mit hohen Gesundheitsstandards sehr günstig. "Die 23,1 Cent pro Tablette in Österreich werden nur von Großbritannien und Frankreich unterboten. Alle übrigen westeuropäischen Länder sind gleich günstig oder teurer", sagt Dr. Evelyn Walter, Leiterin des IPF mit Sitz in Wien.
Basis für Walters Untersuchung sind die Preise aller in einem Land verfügbaren Arzneimittel: Von der Salbe über Tropfen bis hin zu Zapferln.
Ursache für die vergleichsweise günstigen Arzneimittel in Österreich waren laut Walter die Einführung des Erstattungskodex in Österreich und die Preisregelung. Seither gilt: Arzneimittel, die in den Erstattungskodex aufgenommen werden sollen, können in Österreich bestenfalls zum europäischen Durchschnittspreis in den Handel kommen.
Und sobald diese Arzneimittel im Erstattungskodex aufgenommen sind, geht es mit dem Preis nur noch nach unten. Walter: "Dadurch werden die Medikamentenpreise in Österreich auch weiterhin drastisch sinken. Dadurch ist der Spielraum für weitere Preissenkungen in Österreich bei Arzneimitteln sehr klein geworden."
Teurere Nachbarländer
In unseren westlichen Nachbarländern Deutschland, Italien und die Schweiz ist der Durchschnittspreis für eine Tablette zum Teil empfindlich höher als in Österreich. Walter: "In Deutschland kostet eine Tablette im Schnitt 25,3 Cent (+2,2 Cent), in Italien 26,8 Cent (+3,7 Cent) und in der Schweiz 28 Cent (+4,9 Cent). Aber sogar in Ländern wie Portugal oder Griechenland sind Tabletten im Schnitt teurer als in Österreich."
Die Teuren und Günstigen
Die europäischen Länder mit hohen Gesundheitsstandards und hohen Medikamentenpreisen sind die Niederlande mit 33,6 Cent pro Tablette, gefolgt von Slowenien mit 29,9 Cent pro Tablette und der Schweiz. Am unteren Ende gehören neben Österreich Dänemark (23,1 Cent), Frankreich (21 Cent) und England (17,6 Cent) zu den Billig-Ländern.
-apa, ots -
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2007: 9,6 Millionen mehr Fluggäste
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) starteten oder landeten auf deutschen Flughäfen im Jahr 2007 insgesamt 163,5 Millionen Fluggäste, das waren 9,6 Millionen oder 6,2% mehr als 2006.
Mit 24,1 Millionen Fluggästen erreichte der innerdeutsche Luftverkehr mit der stärksten Zunahme (+ 6,3%) seit 1996 einen neuen Höchststand. Auch die Zahl der Auslandspassagiere (Ein- und Aussteiger) lag mit 139,5 Millionen (+ 6,2%) so hoch wie nie zuvor.
Die Zahl der Fluggäste im Luftverkehr mit Flughäfen in Europa erhöhte sich im vergangenen Jahr um 5,9% auf 107,9 Millionen. Der Flugverkehr mit Zielen innerhalb der Europäischen Union stieg um 4,6% auf 85,7 Millionen Passagiere.
Im Interkontinentalverkehr reisten 31,5 Millionen Passagiere (+ 7,2%); davon flogen von beziehungsweise nach Amerika mit 13,2 Millionen 5,6% mehr Personen als 2006, die USA als das aufkommensstärkste Land außerhalb von Europa kamen mit 9,6 Millionen Fluggästen auf ein Plus von 8,8%.
In Asien (12,4 Millionen;+ 8,5%) waren die Vereinigten Arabischen Emirate - wie auch schon 2003 - mit einem Zuwachs von 18,2% auf 1,6 Millionen Fluggäste erneut das aufkommensstärkste Land. Dieser Zuwachs bewirkte, dass China (1,6 Millionen; + 10,4%) für 2007 den zweiten Platz einnimmt; 2004 bis 2006 lag China noch auf dem ersten Platz im Asienverkehr. Mehr als eine Million Passagiere erreichten außerdem Indien mit 1,3 Millionen (+ 7,8%), Thailand mit 1,2 Millionen (+ 7,5%) und Japan mit 1,1 Millionen (+ 0,2%).
Nach oder von Afrika flogen mit 5,8 Millionen Passagieren 8,3% mehr als 2006. Insbesondere Ägypten erreichte mit einer Passagierzahl von 2,5 Millionen ein überdurchschnittliches Plus von 17,4% nach Rückgängen in den vorherigen Jahren; damit wurde die Position als zweitwichtigstes Land im Interkontinentalverkehr nach den USA unterstrichen. Tunesien (1,2 Millionen) gab um 6,3% nach, während Südafrika (0,8 Millionen) im Flugverkehr mit Deutschland auf ein Plus von 4,4% kam.
www.destatis.de.
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