Preisvergleich bei Ländern mit hohen Gesundheitsstandards
Mit 23 Cent pro Tablette gehört Österreich neben Frankreich und England bei Arzneimitteln zu den Billig-Ländern mit hohen Gesundheits-Standards. Bis zu 33,6 Cent pro Tablette zahlen hingegen Niederländer, gefolgt von Slowenen und Schweizern. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für pharmaökonomische Forschung.
Im Rahmen einer groß angelegten internationalen Untersuchung hat das Institut für pharmaökonomische Forschung (IPF) die Preise für alle Medikamente in ganz Europa untersucht.
Das Ergebnis: Bei den Durchschnittspreisen ist Österreich im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern mit hohen Gesundheitsstandards sehr günstig. "Die 23,1 Cent pro Tablette in Österreich werden nur von Großbritannien und Frankreich unterboten. Alle übrigen westeuropäischen Länder sind gleich günstig oder teurer", sagt Dr. Evelyn Walter, Leiterin des IPF mit Sitz in Wien.
Basis für Walters Untersuchung sind die Preise aller in einem Land verfügbaren Arzneimittel: Von der Salbe über Tropfen bis hin zu Zapferln.
Ursache für die vergleichsweise günstigen Arzneimittel in Österreich waren laut Walter die Einführung des Erstattungskodex in Österreich und die Preisregelung. Seither gilt: Arzneimittel, die in den Erstattungskodex aufgenommen werden sollen, können in Österreich bestenfalls zum europäischen Durchschnittspreis in den Handel kommen.
Und sobald diese Arzneimittel im Erstattungskodex aufgenommen sind, geht es mit dem Preis nur noch nach unten. Walter: "Dadurch werden die Medikamentenpreise in Österreich auch weiterhin drastisch sinken. Dadurch ist der Spielraum für weitere Preissenkungen in Österreich bei Arzneimitteln sehr klein geworden."
Teurere Nachbarländer
In unseren westlichen Nachbarländern Deutschland, Italien und die Schweiz ist der Durchschnittspreis für eine Tablette zum Teil empfindlich höher als in Österreich. Walter: "In Deutschland kostet eine Tablette im Schnitt 25,3 Cent (+2,2 Cent), in Italien 26,8 Cent (+3,7 Cent) und in der Schweiz 28 Cent (+4,9 Cent). Aber sogar in Ländern wie Portugal oder Griechenland sind Tabletten im Schnitt teurer als in Österreich."
Die Teuren und Günstigen
Die europäischen Länder mit hohen Gesundheitsstandards und hohen Medikamentenpreisen sind die Niederlande mit 33,6 Cent pro Tablette, gefolgt von Slowenien mit 29,9 Cent pro Tablette und der Schweiz. Am unteren Ende gehören neben Österreich Dänemark (23,1 Cent), Frankreich (21 Cent) und England (17,6 Cent) zu den Billig-Ländern.
-apa, ots -
Montag, 18. Februar 2008
Studie: Österreich ist bei Tabletten ein Billig-Land
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kim
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19:14:00
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Künstliche Intelligenz überholt Menschen bis 2030
Dramatische Verbesserungen im Gesundheitsbereich zu erwarten
Technologie entwickelt sich immer rasanter (Foto: pixelio.de)
Bereits innerhalb der nächsten 30 Jahre wird Künstliche Intelligenz (KI) an menschliche heranreichen oder diese sogar übertreffen, erwartet der Computerexperte Ray Kurzweil. Im Auftrag der American Association for the Advancement of Science (AAAS) http://www.aaas.org hat er in einer Rede die Zukunft der maschinellen Intelligenz skizziert, wie die Zeitung "The Independent" berichtet.
Seine Prognose leitet er aus der Entwicklung des technischen Fortschritts ab, der im nächsten halben Jahrhundert 32-mal schneller ablaufen werde als im gesamten 20. Jahrhundert. Die Leistung von Computerchips hat sich im letzten halben Jahrhundert beispielsweise alle zwei Jahre verdoppelt.
Derzeit wird an der Entwicklung von dreidimensionalen Chips gearbeitet, die zukünftig sogar aus biologischen Molekülen konstruiert werden könnten. Diese Hardware wird die nötige Leistungsfähigkeit für künstliche Intelligenz liefern, die den Fähigkeiten von Menschen gleichkommt. Kurzweil erwartet jedoch kein Horror-Szenario einer von Computern beherrschten Welt
. "Es wird keine Invasion intelligenter Maschinen geben, die uns ersetzen. Maschinen erledigen schon jetzt hunderte Dinge, die früher die Aufgaben von Menschen waren, auf dem Niveau menschlicher Intelligenz oder darüber hinaus", erklärt Kurzweil.
Besonders im medizinischen Bereich erwartet Kurzweil revolutionäre Fortschritte. "Krankheit und Alterung verstehen wir als Informationsprozesse und erreichen bald die Mittel, um diese umzuprogrammieren", sagt Kurzweil. Er erwartet, dass die Wissenschaft innerhalb von zwei Jahrzehnten in der Lage sein wird, den Fortschritt von Krankheiten und Alterung zu stoppen und umzukehren.
Hoffnungen setzt Kurzweil auch in die Entwicklung von "Nanobots", also mikroskopisch kleine Maschinen, die in unseren Körper eingeschleust werden könnten. Diese könnten im Gehirn direkt mit unseren biologischen Neuronen interagieren und uns gescheiter machen, unser Gedächtnis verbessern oder direkten Zugang in virtuelle Realitätsumgebungen durch das Nervensystem ermöglichen.
pressetext.austria ,Kristina Sam Photo
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Dienstag, 5. Februar 2008
Pharmacon Davos - Apotheker raten von Antibiotikahaltigen Lutschtabletten ab
Halsschmerzen sind typische Symptome einer Erkältung und können gut in der Selbstmedikation behandelt werden.
"Aber Halsschmerzen sollten nicht mit Antibiotika-haltigen Lutschtabletten behandelt werden", sagte Apothekerin Dr. Birgid Merk auf der Pharmacon, einer internationalen Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer. Auslöser der meisten Erkältungskrankheiten sind Viren, gegen die Antibiotika generell nicht wirken.
Auch wenn im Einzelfall eine bakterielle Infektion für die Halsschmerzen verantwortlich ist, sind Antibiotika-haltige Lutschtabletten nicht empfehlenswert, da die Konzentration des Wirkstoffs auf der Mundschleimhaut zu gering ist.
Ähnliches gilt für lokale Antiseptika. Auch sie haben, mit Ausnahme des Wirkstoffs PVP-Iod, nur eine geringe Wirkung gegen Viren. Neben Lutschtabletten werden auch Gurgellösungen eingesetzt. Sie erreichen tiefere Rachenabschnitte nur, wenn Patienten mindestens eine Minute gurgeln. Empfehlenswert sind Halstabletten mit Lokalanästhetika wie Benzocain, Lidocain oder Ambroxol. Heilpflanzen, die gegen Halsschmerzen helfen, sind unter anderem Salbei, Isländisch Moos oder Thymian.
Halten Halsschmerzen länger als drei Tage an, sind sehr stark oder werden von Fieber begleitet, wird der Apotheker den Patienten an einen Arzt verweisen. Merk rät grundsätzlich von einer Selbstmedikation ab bei Kleinkindern und in der Schwangerschaft und Stillzeit.
weitere Informationen finden Sie auch unter www.abda.de.
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19:28:00
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Bluthochdruck und Medikamente beeinflussen die Sexualität
Eine funktionierende Sexualität bis ins hohe Alter ist für viele Paare aufgrund von Krankheiten nicht existent.
Bis 2025 werden weltweit mehr als 322 Millionen Männer an Sexualstörungen leiden. Risikofaktoren sind Stress, Rauchen oder Bluthochdruck.
Die richtige Auswahl und die korrekte Handhabung der medikamentösen Therapie sind entscheidend für die Lebensqualität von Frau und Mann.
www.welldone.at
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Donnerstag, 31. Januar 2008
Extremer Anstieg bei gefälschten Arzneimitteln
Potenzmittel, Hustensaft und Anti-Baby-Pille - gefälscht und illegal aus dem Internet Spitzen der selbständigen Apothekerberaten Gegen-Strategien
Illegaler Vertrieb und Produktpiraterie bei Arzneimitteln sind auch in Österreich auf dem Vormarsch. Ein Blick auf die Statistik beweist es. Die Zahl der Medikamentenfälschungen in Österreich hat sich in den letzten zwei Jahren auf das 3000fache erhöht, verlautbart das zuständige Finanzministerium. Allein für gefälschte Potenzmittel sind im Vorjahr 20 Millionen Euro auf dem Schwarzmarkt ausgegeben worden. Bei nur einer einzigen Razzia haben Zollfahnder jüngst 30.000 gefälschte Pillen aus dem Verkehr gezogen.
"Diese Entwicklung ist nicht nur eine Bedrohung für den fairen Wettbewerb und den Arbeitsmarkt, sondern auch gesundheits- und lebensbedrohlich für viele Österreicher", unterstreicht der Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes Dr. Friedemann Bachleitner-Hofmann bei einer Tagung in Anif bei Salzburg. Heute und morgen, Donnerstag, beraten die Spitzen der österreichischen Pharmazie über neue Strategien im Kampf gegen Arzneimittelfälschungen. Als Experten sind der Vorsitzende des Datenschutzrates im Parlament, NRAbg. Mag. Johann Maier, und der Leiter des Kontrolllabors der AGES PharmMed, Dr. Andreas Mayrhofer geladen.
"Für uns Apotheker stehen die Gesundheit der Patienten und die Arzneimittelsicherheit als oberstes Ziel im Vordergrund", bringt es Dr. Friedemann Bachleitner-Hofmann, selbst Pharmazeut in der Stadt Salzburg, auf den Punkt. "Die beste Antwort auf illegale Vertriebswege bei Medikamenten ist eine Stärkung der bestehenden Vertriebsstrukturen von der Industrie über den Großhandel zu den Apotheken. Wer diese Kette lockert oder liberalisiert, gefährdet die Gesundheit der Menschen", so Bachleitner.
"Arzneimittel sind keine Konsumgüter, sondern besondere Waren. Der Internet-Handel von Medikamenten ist in Österreich aus gutem Grund verboten. Ein über das Internet bestelltes Arzneimittel stellt ein Sicherheitsrisiko für den Patienten dar. Man weiß nicht, ob drin ist was drauf steht. Außerdem werden Arzneimittel meist sofort benötigt. Konsumenten warten nicht auf den Postweg", weiß der Präsident abschließend.
-dpa-
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Mittwoch, 23. Januar 2008
Ein Schwede im Einsatz für Europäische KFZ - Umrüstung

Håkan Sandberg will mit der CAPI-Initiative für die Weiterentwicklung der Kfz-Umrüstung in Europa sorgen. (Foto Autoadapt)
Håkan Sandberg ist Geschäftsführer des schwedischen Unternehmens Autoadapt, Europas größtem Hersteller von Kfz-Umrüstungsprodukten für Körperbehinderte. Er ist aber auch eine der treibenden Kräfte hinter der Organisation CAPI (Car-Adaptation Protocol Initiative). Dies ist ein Zusammenschluss, der Senioren und Körperbehinderten in allen EU-Ländern gleiche Zugangsmöglichkeiten zu umgerüsteten Fahrzeugen geben will.
CAPI wurde im Oktober 2007 gegründet. Zur Organisation gehören Kfz - Umrüstungsunternehmen und nationale Behörden aus Schweden, Norwegen, Belgien, Italien, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland.
„ „Unser Ziel ist es, einen gemeinsamen EU-Standard für die Umrüstung von Fahrzeugen für Ältere und Körperbehinderte zu entwickeln und Wege für einen Brückenschlag zwischen den nationalen Vorschriften zu finden“ “, berichtet Håkan Sandberg, der kürzlich zum ersten Vorsitzenden von CAPI gewählt wurde.
CAPI ist eine europäische Kooperation von Mitgliedern aus Schweden, Norwegen, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland. (Illustration CAPI)
Die meisten europäischen Länder haben eigene nationale Anforderungen an Sicherheit, Crashtest, Bewahrung der Fahreigenschaften nach der Umrüstung und behördliche Genehmigungen. Gute Lösungen haben es daher schwer, sich in ganz Europa durchzusetzen und körperbehinderten Menschen zugute zu kommen.
„ „CAPIs Initiative beruht auf Grundsätzen, die in verschiedenen EU-Richtlinien festgelegt sind. Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und Dr. Reinhard Schulte-Braucks, dem Leiter der Abteilung für Automobilindustrie. Die Zusammenarbeit garantiert, dass wir in Zukunft in Europa gleichlautende Regelungen erhalten.
Unser Ziel ist es, die Bewegungsfreiheit für Personen mit physischen oder kognitiven Einschränkungen in Europa zu steigern, indem ein Sicherheits- und Qualitätsprotokoll für die Kfz-Umrüstung entwickelt wird“ “, berichtet Håkan Sandberg.
CAPI rechnet damit, in nur 18 Monaten sogar ein Protokoll mit folgendem Inhalt zu erarbeiten: Leistungsanforderungen für die Kfz-Umrüstung, Kriterien zur unparteiischen Beurteilung von Unternehmen, die Fahrzeuge für Menschen mit Behinderungen umrüsten, sowie Kontrollmethoden zur Überprüfung der Unternehmen.
In der EU leben rund 45 Millionen Menschen mit einer Behinderung. 3 Millionen nutzen einen Rollstuhl. CAPI will dafür sorgen, dass alle die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu einem umgerüsteten Fahrzeug erhalten. (Foto Autoadapt)
„ „Resultat der Arbeit soll ein Akkreditierungssystem sein, das dem behinderten Kunden ein einwandfreies Endprodukt garantiert. Ein umgerüstetes Fahrzeug muss selbstverständlich einen Sicherheitsstand einhalten, der dem eines ,Standardfahrzeugs’ entspricht“ “, schließt Håkan Sandberg.
Autoadapt ist ein international führender Produktanbieter im Bereich der Autoanpassung für Senioren und Behinderte. Die von uns entwickelten Produkte wurden von qualifizierten und engagierten Mitarbeitern konzipiert und entworfen, die sich dabei auf den Kunden konzentrieren und Menschen mit Behinderungen eine grössere Unabhängigkeit ermöglichen. Ein starker Industriestandort mit etwa 90 Mitarbeitern in der komplett neue schwedische Fertigungsbetriebe in Stenkullen, ein Umsatz von fast 13 Millionen Euro und Produkte, die in über 30 Länder exportiert werden, machen Autoadapt zu der grössten europäischen Unternehmen in diesem Bereich. www.autoadapt.de
Linktipps: CAPI: (Website in englischer Sprache): www.car-adaptation.org
- Håkan Sandberg, Geschäftsführer von Autoadapt AB-
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23:48:00
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