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Dienstag, 4. März 2008

Halbe Stromkosten dank effizienter IT-Geräte


Stromverbrauch im Büro im Vergleich


Das Interesse für die Energieeffizienz moderner Informationstechnik steigt. Denn mit Hilfe der so genannten "Grünen IT" können die Stromkosten halbiert werden - ohne Abstriche in der Funktionalität. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, was energieeffiziente IT im Einzelnen auszeichnet und wie Unternehmen davon profitieren können.

Ein Unternehmen mit 200 Büroarbeitsplätzen kann seine jährlichen Stromkosten um rund 6.000 Euro reduzieren, wenn es seine ineffizienten Computer, Monitore und Drucker (50 Stück) durch energieeffiziente ersetzt. Zusätzliche Kosten können durch die Strom sparende Nutzung der Geräte eingespart werden.
Beispiel Computer: Ein energieeffizienter Office-PC* hat im Leerlaufzustand (Idle) eine Leistungsaufnahme von 26 und im Ruhemodus (Sleep) von 2,5 Watt. Er verursacht damit Stromkosten von fünf Euro im Jahr.

Im Vergleich dazu nimmt sogar ein leistungsschwächerer ineffizienter PC mehr als dreimal soviel Strom auf (92 Watt im Idle-, 5 Watt im Sleep-Modus) und verursacht pro Jahr Stromkosten von 21 Euro.**
Beispiel Monitor: Ein energieeffizienter 24-Zoll TFT-Monitor hat im Normalbetrieb eine Leistungsaufnahme von gut 26 Watt. Damit verbraucht er nur halb so viel Strom wie ein entsprechendes ineffizientes Modell mit einer Leistungsaufnahme von 65 Watt und spart im Vergleich jährlich acht Euro an Stromkosten.
Beispiel Drucker: Ein energieeffizienter Schwarzweiß-Laserdrucker mit einer Druckgeschwindigkeit von 33 Seiten pro Minute hat im normalen Bürobetrieb einen typischen Stromverbrauch über eine Woche von 2,5 kWh.

Der typische Stromverbrauch eines gleich schnellen ineffizienten Druckers ist mit 5,85 kWh pro Woche mehr als doppelt so hoch. Der sparsame Drucker führt so zu einer Kostensenkung von 23 Euro im Jahr.

Die Internetplattform www.office-topten.de der Initiative EnergieEffizienz bietet konkrete Hinweise und Tipps für Auswahl, Kauf und Nutzung energieeffizienter Bürogeräte. Dort lassen sich aus einer Datenbank schnell die "TopTen" der wirtschaftlichsten Bürogeräte nach eigenen Suchkriterien herausfiltern und gegenüberstellen. Zum Vergleich wird jeweils auch ein ineffizientes Gerät vorgestellt.

"Office-TopTen" ist Bestandteil der bundesweiten Initiative EnergieEffizienz, die von der dena und den Unternehmen E.ON Energie AG, EnBW AG, RWE Energy AG sowie Vattenfall Europe AG getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

Hinweis für Redaktionen: Eine druckfähige Infografik zu den Stromsparpotenzialen mit Grüner IT finden Sie zum kostenfreien Download unter: www.office-topten.de

*Office PC: Zweikernprozessor, Taktrate zwei Gigaherz, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher **Angenommener Strompreis für Unternehmen: 13 Cent/kWh. Mehr zu den Berechnungsgrundlagen für PC, Monitor und Drucker unter: http://www.energieeffizienz-im-service.de/berechnungsgrundlagen.html



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Vier Jahre Internet-Telefonie: Wie aus Null und Eins Milliarden wurden

Stationäre Telefonie und Innovation standen lange Zeit im Widerspruch.

Inzwischen sorgt diese Kombination für eine Marktumwälzung enormen Ausmaßes. Auslöser dessen ist die Internet-Telefonie, deren Anbieter 2007 bereits mehrere Milliarden Minuten in die Telefonnetze vermittelten.

Im Gegenzug verzeichnen Festnetz-Betreiber sinkende Kunden- und Umsatzzahlen. Als im Januar 2004 der VoIP-Provider sipgate als erster deutscher Anbieter seinen Dienst aufnahm, war der Erfolg von Voice over IP noch nicht absehbar. Auf dem Weg zum Massenmarkt musste die Internet-Telefonie in Deutschland einige Hürden nehmen.

VoIP stellte Regulierung vor neue Aufgaben

Die Freiheit des Internets währte für deutsche VoIP-Nutzer im Hinblick auf ihre Rufnummer gerade mal zehn Monate. Dann verordnete die Bundesnetzagentur den Ortsnetzbezug auch für VoIP-Anschlüsse.

Seit Oktober 2004 muss die Ortsrufnummer mit dem Wohnsitz des Inhabers übereinstimmen. Zuvor konnten Kunden auch Rufnummern aus anderen Städte erhalten, was einen ersten Kundenboom auslöste. Inzwischen haben die Provider ihr Rufnummernangebot dem des Festnetzes angepasst.

Die kostenlose Vergabe von Ortsrufnummern ist laut sipgate mitverantwortlich dafür, dass Internet-Telefonie über eine hohe Kundenakzeptanz verfügt. Die von der Bundesnetzagentur eingeführte VoIP-Rufnummerngasse 032 hat sich dagegen als Flop erwiesen.

So kosten Anrufe zu 032-Anschlüssen deutlich mehr als zu Anschlüssen mit Ortsrufnummer. Darüber hinaus sind 032-Nutzer aus den in- und ausländischen Telefonnetzen nur eingeschränkt erreichbar.

Marktanteile von VoIP steigen zusehend

Die Marktanteile der Festnetz-Telefonie sind laut aktueller Untersuchung der Universität Duisburg-Essen rückläufig. So lag der Anteil von Call-by-Call am Gesamtmarkt in 2007 bei nur noch 23,8 Prozent, 2005 waren es noch 51,7 Prozent. Ebenso nahm der Anteil der leitungsvermittelten Telefonie von 72,7 Prozent in 2006 auf 63,7 Prozent ab.

Dagegen legte der über Komplettanschlüsse zustande gekommene VoIP-Verkehr von 22,6 Prozent in 2006 auf 30,7 Prozent für 2007 zu. Ursache der steigenden Nachfrage sind laut sipgate neben dem verbesserten Angebot die für VoIP typischen kostenlosen Gespräche.

Zusätzlich bietet die Internet-Telefonie einen dem Festnetz überlegenen Funktionsumfang. Dazu gehören mehrfache Rufweiterleitungen sowie integrierte Fax- und SMS-Dienste.

Die Option auch von unterwegs und im Ausland auf den eigenen Anschluss zugreifen zu können, eröffnet Kunden ungewohnten Komfort sowie Kostenersparnisse. Der gegenüber dem Festnetz erarbeitete Vorsprung wird sich laut sipgate in 2008 weiter vergrößern.

Festnetz als Telefonieweg vor dem Aus

Nahezu alle Festnetz-Anbieter rüsten derzeit ihre Netzwerktechnik auf IP-basierte Telefonie um. Ebenso erweitern erste Mobilfunk-Betreiber ihr Angebot um Internet-Telefonie. Die Analog- und ISDN-Telefonie wird ihre führende Rolle damit auf absehbare Zeit verlieren. Auch für Firmen bietet VoIP gegenüber konventionellen Lösungen hohe Kostenvorteile.

Mittels Internet-Telefonie ist für die Übertragung von Daten und Sprache nur noch ein Netzwerk notwendig. Zudem werden neue virtuelle Telefonanlagen und leistungsstarke VoIP-Anschlüsse Firmen künftig eine dynamische Bedarfsanpassung erlauben.

Lange Servicezeiten, wie heute noch im Festnetz üblich, entfallen dabei. Stattdessen werden Firmen ihren Anschluss über das Internet selbst administrieren.

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Air Berlin Übernahme-Angebot für Germania zurückgewiesen

Erik Hinrich Bischoff hat ein Angebot für eine 100-prozentige Übernahme der Germania Fluggesellschaft durch Air Berlin abgelehnt. "Ich werde weder Herrn Hunold noch seiner Firma Air Berlin meine Anteile an der Germania Fluggesellschaft verkaufen."

Der einzige Sohn vom im November 2005 verstorbenen Germania-Gründer Dr. Hinrich Bischoff tritt damit einem Bericht in der aktuellen Ausgabe der "WirtschaftsWoche" entgegen, in der von einer bereits erfolgten Übernahme die Rede ist.

"Die Germania ist zu 95 Prozent im Familien-Besitz, hat eine eigene Fluglizenz und eine eigene unabhängige Geschäftsführung. Weder Herr Hunold noch die Air Berlin haben am Sterbebett meines Vaters einen Anteil an der Gesellschaft bekommen. Die Berichte seit damals sind alle falsch."

Der 41jährige gelernte Jurist, der durch eine MS-Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt ist, beklagt sich deshalb besonders über die Handlungsweise von Air Berlin Boss Achim Hunold. "Ich empfinde das Verhalten von Achim Hunold als höchst unmoralisch.

Denn in Wahrheit hat er am Sterbebett von meinem Vater für sich privat Flugzeug- Beteiligungen in zweistelliger Millionenhöhe bekommen. Und zwar für das Versprechen, dass er sich um uns kümmert und dafür sorgt, dass das Unternehmen meines Vaters im Familienbesitz erhalten bleibt."

Bischoff jr. ist auch persönlich enttäuscht: "Seit der Beerdigung meines Vaters hat Achim Hunold nicht einmal angerufen und sich nach meinem Wohlbefinden erkundigt. Dafür hat er die Übernahme mit dem Testamentsvollstrecker, dem Berliner Notar und besten Freund meines Vaters, Herrn Jürgen Vogt, seit geraumer Zeit vorbereitet.

Diese für mich unfreundliche Übernahme kommt für mich nicht in Frage."

-dpa-

PENNY verdoppelt durch PLUS-Übernahme Filialnetz in Tschechien

Drehscheibe für Expansion ist Osteuropa

- PENNY Branchenführer - BILLA in der Spitzengruppe - Closing für IKI Group in Litauen und Lettland

Nach der Übernahme der Extra-Supermärkte in Deutschland forciert die REWE Group nun die Verdichtung ihrer Vertriebsnetze im internationalen Geschäft: Der zu der Kölner Unternehmensgruppe gehörende Discounter PENNY übernimmt in Tschechien 146 PLUS-Märkte, die mit 2.300 Mitarbeitern einen Umsatz (2007) von umgerechnet rund 520 Millionen Euro erwirtschaften.

Mit der Akquisition verdoppelt PENNY sein Filialnetz nahezu und festigt seine Position in Tschechien. Insgesamt verfügt der Discounter nun über 317 Filialen (171 Penny-Märkte), in denen 6.300 Mitarbeiter (4.000 Penny-Mitarbeiter) einen Gesamtumsatz von 1,28 Milliarden Euro (Penny: 758 Millionen Euro) erzielen. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der relevanten Kartellbehörden. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Bereits im November 2006 hatte die REWE Group in Tschechien 96 Delvita-Supermärkte übernommen und in die Vertriebslinie BILLA integriert. Mit damit insgesamt 181 BILLA-Supermärkten ist die REWE Group auch in diesem Marktsegment einer der führenden ausländischen Lebensmitteleinzelhändler, wobei BILLA durch einige Standorte von PLUS noch weiter gestärkt werden soll. Die REWE Group war mit BILLA bereits 1991 in den tschechischen Markt eingetreten, 1997 folgte Penny.

"Die REWE Group hat in Osteuropa einen Expansionsschwerpunkt. Dabei kommt Tschechien allein schon wegen der geographisch günstigen Lage eine große strategische Bedeutung zu. Der fünftgrößte Markt in Osteuropa hat für uns die Funktion einer Drehscheibe", sagte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, am Montag (3.3.) in der Kölner Zentrale der Unternehmensgruppe. Über PENNY und BILLA könne man den Markt nun systematisch weiterentwickeln.

"Die PLUS-Märkte ergänzen unser PENNY-Vertriebsnetz hervorragend. Wir werden aber auch zukünftig der Discounter in Tschechien bleiben, der in besonderer Weise die Kultur und Werte des Landes hervorhebt und das durchgängig mit Produkten aus Tschechien in seinen Märkten unterstreicht.

Gemeinsam mit den qualifizierten und motivierten Managern und Mitarbeitern von PLUS können wir nun eine Plattform bilden, die das Beste aus beiden Systemen vereint", zeigt sich Manfred Esser, Vorstand Strategischer Einkauf, und kommissarisch für das internationale Discountgeschäft zuständig, zuversichtlich für die weitere positive Entwicklung des Branchenführers in Tschechien.
Länderportfolio durch IKI um Litauen und Lettland erweitert

Neben der Verdichtung ihrer bisherigen Auslandsmärkte, die aus eigener Kraft erfolgt, setzt die REWE Group bei der Erschließung neuer Länder auch auf ihre strategische Allianz Coopernic. Jüngstes Beispiel ist die Akquisition der IKI Group. Im November 2007 hatten die Kooperationspartner REWE Group, Colruyt (Belgien), Conad (Italien), Coop (Schweiz) und E.Leclerc (Frankreich) die Übernahme von 80 Prozent der Anteile an der litauischen IKI Group angekündigt, die in Litauen und Lettland 217 moderne Supermärkte und Discounter betreibt.

Am Wochenende erfolgte das Closing für die Transaktion. Die verbleibenden 20 Prozent der Anteile werden unverändert von der Eigentümerfamilie Ortiz gehalten, die das Unternehmen 1992 gründete.

"Das Auslandsportfolio der REWE Group ist damit um zwei weitere Länder auf 15 gewachsen", so Alain Caparros. "Die gemeinsame Erschließung neuer Märkte zeigt, dass Coopernic keine einfache Einkaufskooperation sondern eine strategische Allianz zur Weiterentwicklung der einzelnen selbständigen Kooperationspartner ist."

Die 1927 in Köln gegründete REWE Group (REWE, toom, PENNY, toom Baumarkt, ProMarkt, AtlasReisen, DER-Reisebüros, ITS, Dertour) ist mit einem Umsatz von über 45 Mrd. Euro, 270.000 Beschäftigten und 12.000 Märkten in 16 Ländern einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Europa. Rund 30 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet die Unternehmensgruppe im Ausland.

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Tengelmann verkauft Plus Tschechien an die Rewe-Group

Im Rahmen des begonnenen strategischen Prozesses hat die Unternehmensgruppe Tengelmann für die tschechische Auslandstochter der Plus Warenhandelsgesellschaft mbH eine Entscheidung getroffen.

"Nach intensiver Prüfung aller Optionen haben wir uns für einen Verkauf an den internationalen Handelskonzern Rewe entschieden. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Märkte und Mitarbeiter dort in besten Händen sind", erläutert Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann.

Plus ist seit 1992 mit aktuell 146 Filialen in Tschechien tätig. Das Unternehmen erzielte mit rund 2.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 520 Mio. Euro.

Die Rewe Group plant, das Penny- und Plus-Geschäft in Tschechien zusammenzuführen. Dadurch entsteht, vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung, die Nummer Eins im tschechischen Diskontmarkt mit rund 1 Mrd. Euro Umsatz, ca. 300 Filialen und mehr als 4.000 Mitarbeitern.

Die Unternehmensgruppe Tengelmann ist ein international tätiger Handelskonzern, zu dem die Tochterunternehmen Plus, OBI, KiK, Kaiser's Tengelmann sowie A & P gehören. Das Familienunternehmen wurde 1867 in Mülheim an der Ruhr gegründet und wird in 5. Generation geführt. Mit 8.056 Filialen und 151.753 Mitarbeitern in 15 Ländern erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Gesamtumsatz von 24,52 Mrd. Euro.

Die Unternehmensgruppe Tengelmann wurde bei den Verhandlungen von Alegro Capital unterstützt.

-dpa -

Montag, 18. Februar 2008

Hamburg Süd, Aliança und Costa Container Lines

... optimieren ihre Liniendienste zwischen der Südamerika Ostküste, dem US- Golf und der Karibik

Ab Anfang März 2008 werden Hamburg Süd, Aliança und Costa Container Lines (CCL) einen gemeinsamen Liniendienst zwischen der Südamerika Ostküste, dem US-Golf und der Karibik anbieten, der die bisherigen Aktivitäten der Hamburg Süd-Gruppe miteinander kombiniert und optimiert. Der neue Dienst besteht aus drei Slings mit insgesamt 14 Schiffen.

Sling 1, in dem sieben Schiffe mit je 2.200 TEU operieren werden, hat folgende Hafenrotation: Rio Grande, Paranagua, Itajai, Santos, Puerto Cabello, Cartagena, Veracruz, Altamira, Houston, Manzanillo (Panama), Cartagena, Puerto Cabello, La Guaira, Suape, Santos und Rio Grande.

In Sling 2 werden sechs Schiffe mit je 1.600 TEU eingesetzt, die folgende Häfen anlaufen: Santos, Rio de Janeiro, Salvador, Puerto Cabello, Cartagena, Santo Tomas de Castilla, Havana, Veracruz, Altamira, Cartagena, Puerto Cabello und Santos.

In Sling 3 wird ein 1.400 TEU-Schiff mit folgender Hafenrotation eingesetzt: Cartagena, Manzanillo, Puerto Limon, Rio Haina und Cartagena.

Mit der Zusammenführung der bisher separaten Aktivitäten in einem neuen, gemeinschaftlichen Drei-Sling-Konzept bietet die Reedereigruppe einen deutlich verbesserten Service mit umfassender Hafenabdeckung und schnellen Transitzeiten im Fahrtgebiet zwischen der Südamerika Ostküste, dem US-Golf und der Karibik.

Darüber hinaus profitieren die Kunden von den ausgedehnten Transhipment-Netzwerken der Hamburg Süd und von CCL in der Karibik sowie von den guten Anschlussmöglichkeiten der Aliança an weitere Dienste in Südamerika.

www.hamburgsud.com



-dpa, auch Logo -

Bester neuer Wolkenkratzer des Jahres 2007 steht in Den Haag

Gebäudedaten-Anbieter Emporis kürte das beste neue Hochhaus des abgelaufenen Jahres

Der inzwischen 8. Gewinner des jährlich verliehenen "Emporis Skyscraper Award" für den besten neuen Wolkenkratzer des Jahres heißt "Het Strijkijzer", ein 43-geschossiges Wohnhaus in Den Haag (Niederlande). Zur Auswahl standen insgesamt 634 Hochhäuser weltweit.

Die Wahl fiel auf "Het Strijkijzer", unter anderem wegen seiner strukturell ausdrucksstarken Form eines gefalteten Dreiecks. Diese erfüllt die Anforderungen des kleinen Grundstücks. Das Gebäude erscheint dem Betrachter aus jedem Blickwinkel anders, es hat jedoch dank seiner markanten, hervorhängenden Krone einen hohen Wiedererkennungswert. "Het Strijkijzer" wurde von "AAArchitecten" entworfen und von "Vestia" entwickelt.

Derzeit ist er das höchste Wohnhochhaus in Den Haag und steht an 14. Stelle in der europäischen Rangliste der Hochhäuser, die ausschließlich zu Wohnzwecken verwendet werden. Einzigartig ist auch die Absicht des Entwicklers, kostengünstige Wohnmöglichkeiten für junge Menschen anzubieten. Die 351 Wohneinheiten bestehen aus 51 Luxusmietappartements sowie 300 Wohnstudios für 18- bis 27-jährige.

Der Silver Award für den 2. Platz geht an "Newton Suites" in Singapur, ein 120 Meter hohes Wohnhochhaus mit einem starken Fokus auf umweltfreundlichem Design. Der Bronze Award geht an "Ontario Tower" in London, ein 106 Meter hohes Wohnhochhaus nahe des ehemaligen Hafenindustriegebiets "Docklands", dessen Design durch die Fabrikschornsteine und Schiffsschlote, die das London aus der Zeit der Industriellen Revolution symbolisieren, inspiriert wurde.

Der "Emporis Skyscraper Award" ist der einzige Preis seiner Art, der jährlich auf einer weltweiten Basis an einen einzelnen Wolkenkratzer verliehen wird. Die besten "neuen" Wolkenkratzer werden dabei nach Design und Funktionalität bewertet.

Über Emporis Awards: http://awards.emporis.com
Über Emporis: http://corporate.emporis.com

-dpa, auch logo und Photo -

Vertragswettbewerb in der Krankenhausversorgung

... verändert Wettbewerbsposition der Krankenkassen


Unterschiede in den Behandlungskosten, Zusatzerlösen und der Marktmacht der verschiedenen Krankenkassen werden deren Einsparpotential bestimmen, wenn es über Ausschreibungen zu einem Vertragswettbewerb in Teilen der stationären Krankenhausversorgung kommt. Das ergibt eine Analyse, die heute von der Unternehmensberatung Regorz Consulting GmbH veröffentlicht worden ist.

Damit entsteht Anpassungsbedarf für den Risikostrukturausgleich (RSA) bzw. den Verteilungsmechanismus des Gesundheitsfonds, wenn negative Auswirkungen im Kassenwettbewerb vermieden werden sollen.

Soweit ein Vertragswettbewerb der Krankenhäuser im Rahmen eines Höchstpreismodells eingeführt werden sollte, wird dies dem einzelnen Krankenhaus aufgrund der Unterschiede zwischen den Krankenkassen Finanzmittel entziehen: Preisnachlässe gegenüber Kassen mit wirtschaftlich attraktiveren Versicherten könnten nicht durch Preiserhöhungen gegenüber anderen Kassen kompensiert werden.

Die Analyse kann kostenlos im Internet bezogen werden unter: www.regorz-consulting.de

Die Regorz Consulting GmbH ist eine auf das Gesundheitswesen spezialisierte Unternehmensberatung mit Sitz in Berlin. Zu den Kunden gehören Krankenhäuser, Krankenkassen und andere Leistungsanbieter im deutschen Gesundheitswesen.


www.regorz-consulting


-dpa -

Eine Verstaatlichung könnte auch eine unerlaubte Beihilfe sein

Die Briten könnten viel von Österreich lernen

- von Alexis Johann

Selten, aber doch trauen wir uns, Österreich als internationales Vorbild darzustellen. Diese Mission ist heikel, doch den Versuch auf jeden Fall wert: Es geht um die Rettung der Bawag durch den Eingriff der Regierung, sowie um den anschliessenden Verkauf der Bank an Finanzinvestoren.

Grossbritanniens Finanzminister Alistar Darling sollte den Fall Bawag genau studieren. Darling hat am Wochenende die angeschlagene britische Hypothekenbank Northern Rock verstaatlicht. Der britische Staat hofft, durch diesen Schachzug einen Teil bereits versenkter Steuergelder zu sichern. Schon im September stellte die Bank of England einen Notkredit für Northern Rock bereit, der nun 14 Milliarden Euro ausmacht.

Damals drängte die Zeit, tausende Kunden hatten in nur zwei Tagen fluchtartig ihre Konten abgezogen. Die Botschaft konnte Darling politisch gut verkaufen: "Wir werden die Kunden nicht im Stich lassen." Die Parallele: Bei Northern Rock stand wie bei der Bawag das nationale Vertrauen in die Banken auf dem Spiel.

Die Österreicher haben das Problem Bawag professionell gelöst. Nach der Sicherung durch den Staat erfolgte eine Sanierung und ein rascher Verkauf. Der neue ­Investor Cerberus - am Übernahme-Konsortium war auch Hannes Androsch beteiligt - verkaufte Betriebs-Unnotwendiges und hat damit beste Chancen, sein Investment hoch zu verzinsen. Sonst hätte Cerberus das ja auch nicht gemacht.

Bei Northern Rock sind sowohl Sanierung als auch Verkauf bisher verabsäumt worden. Mit Richard Branson hat die britische Grossausgabe eines Hannes Androsch ein Sanierungskonzept für Northern Rock - inklusive Kapitalspritze und Übernahmeangebot - vorgelegt. Darling verstaatlichte die Bank dennoch mit dem kryptischen Hinweis, das Angebot stelle "für den Steuerzahler keinen angemessen Wert dar".

Also, vielleicht fehlt den Briten neben dem Unternehmer Branson der Branchenprofi à la Cerberus. Vielleicht hätte auch Androsch alleine die Bawag nicht bekommen. Tatsache ist, dass die Briten dem Staat am meisten misstrauen sollten. Vor den Privatisierungen in den 80er-Jahren steckten die staatlichen Betriebe tief in der Krise.

Bei den Briten brennt jetzt der Hut, auch das können sie bei uns lernen. Gestern beanstandete die EU-Kommission den Verkaufsprozess der Bank Burgenland. Das ukrainische Bieterkonsortium, das der Grazer Wechselseitigen unterlegen war, hatte um 55 Millionen Euro mehr geboten. Das werfe die Frage auf, ob der Staat nicht unerlaubte Beihilfe geleistet habe. Richard Branson wird der EU ähnliche Fragen stellen.


.apa, ots -

Samstag, 16. Februar 2008

Palmers kommt mit Lejaby unter die Top 3 in Europa

- Erwerb der französischen Premiummarken Lejaby und Rasurel
- Neue Unternehmensgruppe rangiert unter den Top 3 im Premiumsegment
- Akquisition bringt neue, französische Investoren für Palmers:
21Central Partners und Marc Lefebvre beteiligen sich an Palmers Holding (Marylene Holding GmbH)


Mit der 100-prozentigen Übernahme des führenden französischen Dessous- und Bademodenunternehmens Lejaby S.A.S. erreicht die österreichische Palmers Textil AG eine bedeutende Stellung im europäischen Wäsche- und Bademodenmarkt.

Gestern Abend wurden die entsprechenden Verträge zwischen dem Verkäufer, der US-amerikanischen The Warnaco Group, Inc., New York, und dem Käufer, der Palmers Textil AG, Wiener Neudorf, unterzeichnet. Vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden wird die definitive Übernahme voraussichtlich im März stattfinden.

Mit dem Erwerb von Lejaby stößt Palmers in die Spitzengruppe des europäischen Wäsche- und Bademodenmarktes vor. Im Premiumsegment wird Palmers/Lejaby zu den drei bedeutendsten Anbietern in Europa zählen. Die neue Gruppe wird in ganz Europa alle vier Produktbereiche (Wäsche, Bademode, Strümpfe und Loungewear) über sämtliche Vertriebskanäle - eigene Filialen, Franchisepartner, Wäschefachgeschäfte, Versand- und Kaufhäuser - vertreiben.

Kommerzielle Vorteile aus dem Zusammenschluss dieser bedeutenden, europäischen Marken ergeben sich für Thomas Weber, CEO der Palmers Textil AG, in erster Linie durch Umsatzwachstum - die gemeinsame Nutzung aller Vertriebskanäle von Palmers und Lejaby - und nicht durch Kostensenkungen:

"Wir bauen auf Produktmarken mit starker Identität, die absolut komplementär sind und damit unseren Konsumentinnen eine interessante Vielfalt bieten. Wir sind die einzige Textilgruppe Europas, die im Premiumsegment alle Bereiche, nämlich Wäsche/Dessous, Bademode, Strümpfe, Nachtwäsche und Loungewear anbietet. In dieser Kombination können wir flexibel auf alle Marktchancen und natürlich auch -risiken reagieren."

Lejaby ist eine französische Premiummarke, die für Anspruch und Innovation im gehobenen Preisbereich steht. Das Unternehmen mit Sitz in Rillieux la Pape bei Lyon vertreibt unter den Marken Lejaby und Elixir Dessous/Lingerie sowie unter der Marke Rasurel Bademode. Der Vertrieb an Kaufhäuser und Wäschefachgeschäfte erfolgt in den wichtigsten europäischen Märkten - wie Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland - über eigene Vertriebsgesellschaften.

Palmers ist im deutschsprachigen Raum eine der bekanntesten Wäschemarken. Bereits im Jahr 1914 gegründet, bildeten der Donauraum bzw. die Länder der Habsburgermonarchie die Kernmärkte des Textilkonzerns. Die Internationalisierung erfolgte früh, bereits im Jahr 1937 wurde in London eine Filiale eröffnet. Heute beschäftigt die Palmers Textil AG 900 Mitarbeiter, in 19 Ländern gibt es Palmers-Geschäfte.

Palmers, Lejaby und Rasurel werden ihre Markenidentitäten erhalten; die beiden Schwesterunternehmen werden über eine gemeinsame Gruppenleitung gesteuert. Die Zentrale und das Management der Lejaby S.A.S. bleiben in Rillieux la Pape.

Der französische Branchenexperte und Mitinvestor, Marc Lefebvre, wird die neue Gruppe bei der Unternehmensentwicklung unterstützen. Lejaby wird von der Distributionsstärke von Palmers in Österreich sowie in Zentral- und Osteuropa profitieren, Palmers kann die ausgezeichneten Vertriebskanäle von Lejaby, speziell in allen westeuropäischen Kernmärkten, nutzen.

Marc Lefebvre, der auch persönlich über eine Kapitalerhöhung bei der Marylene Holding GmbH in das Konzept investiert, zu den Chancen:

"Mit der Allianz dieser starken Marken und unserer gemeinsamen Vertriebsstärke werden wir ein signifikanter Top Player am europäischen Markt. Wir werden über alle Kompetenzen und Voraussetzungen verfügen, um im zunehmenden Wettbewerb erfolgreich zu agieren." Lefebvre ist nicht der Einzige, der in diese europäische Allianz investiert, auch die Familie Benetton beteiligt sich über den Private Equity Fund 21CP als strategischer Finanzinvestor substanziell an der Marylene Holding GmbH

The Warnaco Group, Inc.

Der amerikanische Modekonzern The Warnaco Group, Inc. mit Sitz in New York wurde im Jahr 1874 gegründet. In den drei Produktkategorien Sportmode, Unterwäsche und Bademode ist die Firma im Design, der Produktion und dem Vertrieb von hochwertigen und breit gefächerten Produkten tätig. Zu den bedeutenden Marken der Warnaco Group zählen u.a. Calvin Klein, Warner's und Speedo.

Lejaby S.A.S.

Die französische Firma Lejaby S.A.S. wurde 1930 gegründet und steht seither für innovative und hochwertige Dessous. Zu der Lejaby-Gruppe gehören die Premiummarken Lejaby (Dessous), Rasurel (Beachwear) und Elixir (Dessous in großen Größen). Firmensitz ist Rillieux la Pape bei Lyon, Frankreich.

Palmers Textil AG

Die Palmers Textil AG mit Sitz in Wiener Neudorf, Österreich, wurde im Jahr 1914 gegründet. Mit Wäsche, Bademode, Strümpfen sowie Loungewear für Damen und Herren ist das Unternehmen aktuell an rund 330 eigenen und Franchise-Standorten in 19 Ländern vertreten. Seit dem Eigentümerwechsel im Jahr 2004 erfolgte eine Konzentration auf das Kerngeschäft, Aktivitäten wie Gazelle und Wolford-Shops wurden abgestoßen.

Marylene Holding GmbH

Die Marylene Holding GmbH mit Sitz in Wiener Neudorf, Österreich, ist zu 100 Prozent Eigentümerin der Palmers Textil AG. Gesellschafter sind die institutionellen Eigenkapitalgesellschaften Quadriga Capital (Frankfurt/Main) und Lead Equites (Wien), sowie einige Privatpersonen aus dem Management der Firmengruppe. Die einzige Beteiligung der Holding ist die Palmers Textil AG.


-dpa-

Freitag, 15. Februar 2008

Neue Spuren im Fall Jérôme Kerviel

Jérôme Kerviel: Fünf Milliarden Euro verzockt
Kerviel sechs Stunden lang verhört

Offenbar gibt es neue Spuren im Fall Jérôme Kerviel: Ermittler haben den Skandalhändler erneut zu dem Milliardendesaster bei der Société Générale befragt. Zuvor hatten sie einen befreundeten Kursmakler verhört - und massenweise Internet-Chats zwischen den beiden ausgewertet.

- Er trickste, verheimlichte - und verzockte Milliarden. Doch wie viel wussten seine Vorgesetzten? Ermittler haben Jérôme Kerviel, Ex-Händler der französische Großbank Société Générale , erneut sechs Stunden lang verhört. Offenbar ging es dabei um den Verdacht, Kerviel könne einen Mitwisser gehabt haben. Seine Anwältin Elisabeth Meyer wollte dies nicht kommentieren. Sie legte jedoch Berufung gegen die Entscheidung ein, Kerviel wieder in Untersuchungshaft zu nehmen.

Vergangene Woche hatte die Polizei einen Börsenmakler der Société-Générale-Tochter Fimat zwei Tage lang verhört und zu seiner Beziehung zu Kerviel befragt. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, füllen die Internet-Chats zwischen den beiden rund 1600 Seiten. Zudem hätten beide zwischen Mitte November und Mitte Januar mehrere hundert Mal miteinander telefoniert und über 150 SMS verschickt. Der Kursmakler war am Samstag wieder freigelassen worden.

Die Société Générale wirft Kerviel vor, der Bank mit unzulässigen Spekulationen einen Verlust von 4,82 Milliarden Euro beschert zu haben. Die Justiz hatte Ende Januar ein Ermittlungsverfahren gegen den 31-Jährigen eingeleitet, zeitweise befand er sich auch in Untersuchungshaft.

Kerviel hatte behauptet, bei seinen Spekulationen nicht alleine gehandelt zu haben. (mehr...) Seine Vorgesetzten hätten über seine hochriskanten Geschäfte Bescheid gewusst und ihn gedeckt - solange er Gewinne einfuhr. Die Société Générale bestreitet das.

- AFP -

Mittwoch, 13. Februar 2008

Unterinntaltrasse: Tunnel Vomp-Terfens geschafft

Mit Abschluss der Vortriebsarbeiten ist ein weiterer Meilenstein erfolgreich umgesetzt

Der 8,4 Kilometer lange Eisenbahntunnel Vomp - Terfens ist fertig vorgetrieben. Mehr als vier Jahre haben sich die Mineure im längsten Bauabschnitt der neuen Unterinntalbahn der ÖBB durch den Berg gearbeitet. Rund 1,3 Mio. Kubikmeter Gestein, wurden durch die Facharbeiter im 24 Stunden Schichtbetrieb unter Tag abgebaut.

In den Nachtstunden auf Freitag erreichte die ÖBB-Projektmanager die Erfolgsnachricht: In Vomp haben die Mineure die letzten Meter des längsten Bauabschnittes der neuen Unterinntalbahn aus dem Berg gebrochen. Alle Vortriebsarbeiten in diesem Bereich sind damit erfolgreich abgeschlossen.

Hoher Einsatz und professionelle Teamarbeit

Der Bau des zweigleisigen Eisenbahntunnels Vomp - Terfens wurde im Herbst 2003 gestartet und mit enormen Anstrengungen vorangetrieben. Durch Sprengungen und mittels Tunnelbagger haben die Mannschaften rund 1,3 Millionen Kubikmeter Gestein aus dem Untergrund gelöst.

Mit viel Einsatz und professioneller Planung wurden begleitende Herausforderungen wie Bergwässer und Lockermaterial durch die Arbeiter und Planer erfolgreich gemeistert. Zur Sicherung des Gebirges haben die Mineure 330.000 Kubikmeter Beton und 30.000 Tonnen Stahl eingebaut, in einem Teilabschnitt war der Vortrieb nur unter Druckluft möglich.

Innenausbau startet - Dank an die Anrainer für ihr Verständnis

Bis zur Rohbaufertigstellung des Tunnels ist trotz des erreichten Meilensteins noch immer ein großes Stück Arbeit zu erledigen. Alle Abschnitte sowie zudem der mehr als sechs Kilometer lange Rettungstunnel werden mit einer massiven Innenbetonschale ausgebaut. Dafür ist rund ein Jahr Restbauzeit eingeplant.

Aufatmen können die Anrainer der Tunnelbaustelle auf jeden Fall schon jetzt. Geschäftsbereichsleiter DI Johann Herdina von der ÖBB Infrastruktur Bau AG zeigt sich hocherfreut: "Die jetzt noch ausstehenden Arbeiten werden an der Oberfläche kaum wahrnehmbar sein. Mein persönlicher Dank gilt den Anrainern für ihr Verständnis während der Bauzeit."

Bauarbeiten auf einer Länge von 33 Kilometer - Zeitplan hält

Derzeit wird auf einer Länge von 33 Kilometern an der neuen Unterinntalbahn der ÖBB gebaut. Alle Arbeiten liegen im Zeitplan. Der erste Abschnitt zwischen Kundl und Baumkirchen wird 2012 in Betrieb gehen. Als Hochleistungsstrecke bietet der neue Streckenabschnitt der Transportwirtschaft zusätzliche umweltfreundliche Schienenverkehrskapazitäten durch Tirol.

Zudem schafft die neue zusätzliche Bahntrasse auch mehr Platz auf der ÖBB-Bestandstrecke und ermöglicht damit die Verdichtung des Zugangebotes im Personenverkehr auf der Strecke Wörgl - Innsbruck. Für die Anrainer der bestehenden Bahnanlagen bringt die Verlagerung der Güterzüge auf die zu 80% in Tunnels verlaufende Neubaustrecke eine deutliche Lärmentlastung.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsanbieter sorgt der ÖBB Konzern österreichweit für den umweltfreundlichen Transport von Menschen und Gütern. Mit 42.951 MitarbeiterInnen, Gesamterträgen von 5,466 Mrd. EUR und einem Investitionsvolumen von 2,049 Mrd. EUR im Jahr 2006 ist der ÖBB-Konzern einer der größten Arbeitgeber des Landes und ein wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber.

Im Jahr 2006 wurden von den ÖBB 443 Mio. Fahrgäste und 93 Mio. Tonnen Güter transportiert. Der Geschäftsbereich Unterinntal (Betriebsführer der BEG) der ÖBB-Infrastruktur Bau AG arbeitet seit 1996 an der Umsetzung der europäischen "Eisenbahnachse Brenner" in Österreich.


-apa, ots-

Freitag, 8. Februar 2008

Deutsche wünschen 'Multi-Channel-Banking

Die Mehrheit der Bundesbürger erledigt ihre Bankgeschäfte mittlerweile am liebsten auf mehreren "Kanälen" gleichzeitig: Klassisch vor Ort in der Filiale, am Banking-Terminal, telefonisch und im Internet. Demgegenüber ist der Anteil der Bankkunden, die (fast) ausschließlich den persönlichen Kontakt in der Filiale suchen auf ein gutes Drittel zurückgegangen.

Reines Direct Banking bevorzugt aber nur eine kleine Minderheit von rund zehn Prozent der Deutschen. Damit wird das Filialsystem für die Kunden auch zukünftig zentral bleiben - allerdings weniger in ausschließlicher als in integrierter Form innerhalb des "Multi-Channel-Banking".

Dies zeigt der aktuelle "Kundenmonitor Banken" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG. Über 3.000 private Bankkunden zwischen 18 und 69 Jahren werden regelmäßig zu ihrem Finanzverhalten und aktuellen Finanzthemen befragt.

Differenzierung und Integration als Herausforderung

Insbesondere jüngere, vermögendere und in Finanzfragen kompetentere Kunden erwarten von "ihrer" Bank ein integriertes und durchlässiges Kommunikationsangebot, das zu verschiedenen Anlässen und situativen Bedingungen passt. Dies erfordert von den Banken teils noch ein Umdenken, weg vom "Vertriebskanal" hin zum "Kommunikationskanal".

Denn auf "Vorschriften" bei der Kontaktaufnahme oder unverständliche Beschränkungen zwischen den verschiedenen Banking-Formen reagieren viele Kunden zusehends mit Reaktanz. "Die Kundenzufriedenheit hängt heute nicht mehr nur von der Attraktivität der Produkte ab, sondern zunehmend auch davon, wie bequem und auf welche unterschiedliche Art und Weise die Banken und Sparkassen für ihre Kunden erreichbar sind", erläutert Stefan Heinisch, Finanzmarktforschungs-Experte der psychonomics AG.

Die in der Vergangenheit oft zugespitzte Frage nach der Überlegenheit von Filial- oder Direct Banking haben die Kunden längst entschieden: Nicht "entweder oder" sondern "sowohl als auch" lautet die einfache Antwort. "Die eigentliche Herausforderung der Banken besteht darin, einen auf ihren Kundenstamm und spezifische Kundensegmente bestmöglich zugeschnittenen Kommunikations- und Vertriebswegemix anzubieten", so Heinisch.

Dabei sind auch die Vorlieben der unterschiedlichen Bankkunden-Typen in der Bevölkerung (www.bankkundentypologie.de) zu berücksichtigen: Demnach ist der "Fordernde" Bankkunden-Typ (29% Bevölkerungsanteil) überdurchschnittlich stark dem Multi-Channel-Banking verschrieben während der "Unabhängige" (19%) stärker dem Direct Banking und der "Treue" (27%) eher dem Filialbanking zuneigt.

Nachholbedarf der Deutschen in Sachen "Financial Education"

Trotz des Booms der medialen Kommunikation von Finanzthemen über zahlreiche Finanz-TV-Formate und eine wachsende Zahl von Finanzzeitschriften liegt die Kompetenz und Unabhängigkeit der Deutschen in Finanzfragen insgesamt noch im Argen.

Nach wie vor suchen viele Kunden daher nach Unterstützung und der Nähe zu einem persönlichen Ansprechpartner. Derzeit verfügen drei von vier Bundesbürgern (72%) über einen persönlichen Ansprechpartner bei ihrer Hauptbank; der Anteil der auf diese Weise persönlich gebundenen Kunden schwankt allerdings stark zwischen den einzelnen Instituten (32 bis 94 Prozent).

Die Erfüllung der Unterstützungs- und Beratungswünsche der Kunden liegt im unmittelbaren Interesse der Banken: Kunden mit einem persönlichen Ansprechpartner sind im Durchschnitt deutlich zufriedener als solche ohne festen Ansprechpartner. Zudem empfehlen persönlich gebundene Kunden ihre Hausbank häufiger aktiv weiter und sind geneigter, dort auch weitere Finanzprodukte abzuschließen.

Die aktuelle Ausgabe des "Kundenmonitor Banken" (inkl. Highlight-Themen Finanzberatung und Vertriebswegeoptimierung) ist über die psychonomics AG beziehbar. Weitere Studieninfo: www.psychonomics.de/kundenmonitor_banken

- psychonomics AG -

Donnerstag, 7. Februar 2008

Neue Rekorde bei Übernahmen und Fusionen in der Strom- und Gasversorgungsindustrie

- Kleinere Deals schaffen große Volumen - Russland mit einem Sechstel des weltweiten Transaktionsvolumens erstmals in der Top-Liga - Gas-Übernahmen nach Spitzenjahr eingebrochen

Die Übernahmeaktivitäten in der weltweiten Strom- und Gasindustrie haben 2007 sowohl nach Menge als auch nach Wert ein neues Rekordniveau erreicht. Nahezu unbeeinträchtigt von der internationalen Kreditkrise ist das Volumen der M&A-Transaktionen in der Branche gegenüber dem Vorjahr noch einmal um ein Viertel gestiegen. Ihre Zahl nahm fast im gleichen Tempo um 23 Prozent von 623 auf 768 Transaktionen zu. Die Zahl der "Mega-Mega-Deals" mit Transaktionsvolumen von jeweils mehr als 20 Milliarden US-Dollar hat sich allerdings von vier auf zwei halbiert.

Das sind wesentliche Ergebnisse der Studie "Power Deals - 2007 Annual Review" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). In dieser Untersuchung erfasst PwC alljährlich die nationalen und internationalen M&A-Transaktionen in der Energieversorgungs-Branche. Der damit mögliche mehrjährige Vergleich macht die große Dynamik der Konsolidierung in der Strom- und Gasversorgungsindustrie deutlich: Gegenüber den 43 Milliarden US-Dollar des Jahres 2003 hat sich das Transaktionsvolumen bis 2007 nahezu verneunfacht.

Kleinere Deals schaffen großes Volumen

Im vergangenen Jahr summierten sich die Deals in der Branche weltweit auf 372,5 Milliarden US-Dollar, fast 25 Prozent mehr als 2006 (298,8 Milliarden US-Dollar). "Diese Steigerung ist umso bemerkenswerter, als der Beitrag der Super-Deals um 43,7 Milliarden Dollar unter dem Vorjahreswert lag.

Dies bedeutet, dass dieser Rückgang durch die größere Zahl und den höheren Gesamtwert der kleineren Transaktionen weit überkompensiert wurde", unterstreicht Manfred Wiegand, der bei PricewaterhouseCoopers für die Energieversorgungsbranche weltweit verantwortlich ist.

Die Kreditkrise hat der Übernahmefreude in der Strom- und Gasversorgungsindustrie ebenfalls noch keinen Abbruch getan. 57 Prozent aller Akquisitionen des vergangenen Jahres spielten sich im zweiten Halbjahr ab, und die Zahl der Übernahmen im vierten Quartal 2007 lag um 73 Prozent, ihr Wert um 21 Prozent über dem Vorjahresniveau.

"Das ist allerdings nur auf den ersten Blick überraschend", relativiert Manfred Wiegand. "Denn die Fusionen und Übernahmen in dieser Branche haben überall auf der Welt lange Vorbereitungszeiten, nicht zuletzt wegen der starken staatlichen und regulatorischen Einflüsse, denen die Versorger noch in fast allen Ländern der Welt unterliegen."

Infrastruktur-Fonds kommen stärker ins Geschäft

Wiegand hält es für möglich, dass sich die M&A-Aktivitäten in dieser Industrie auf hohem Niveau fortsetzen: "Es könnte zwar sein, dass wir in der näheren Zukunft gewisse Auswirkungen der Kreditkrise zu sehen bekommen. Aber viele Unternehmen, die an dieser Branche interessiert sind, haben selbst genügend Geld in den Kassen um zu investieren.

Und die Versorger selbst kommen nicht an der grundsätzlichen Notwendigkeit vorbei, das Wachstum zunehmend extern zu suchen und sich in Zeiten der Energieverknappung auf eine breitere Basis unterschiedlicher Energieformen zu stützen."

Als Bieter gewinnen inzwischen auch Infrastruktur-Fonds deutlich an Gewicht. Ihre Gebote stiegen im vergangenen Jahr um 60 Prozent von 52 Milliarden auf 83,4 Milliarden US-Dollar. Damit ging mehr als ein Fünftel aller Gebote auf ihr Konto.

Obwohl vor allem grenzüberschreitende Transaktionen - wie der gemeinsame Einstieg von Enel (Italien) und Acciona (Spanien) bei der spanischen Endesa für 66,2 Milliarden US-Dollar - für Schlagzeilen sorgten, überwogen 2007 die inländischen Transaktionen. Sie trugen 530 zu den insgesamt 768 Deals weltweit bei, ihr Gesamtwert lag bei 229,9 Milliarden US-Dollar, 62 Prozent des Welt-Volumens.

Dabei waren es überwiegend inländische Deals im Elektrizitäts-Sektor, die die M&A-Landschaft prägten. Ihr Volumen verdreifachte sich von 73,4 Milliarden auf 208,8 Milliarden US-Dollar. Dieser Sprung genügte, um den Rückgang der gesamten Gas-Transaktionen von 106,7 Milliarden auf 24,2 Milliarden US-Dollar mehr als auszugleichen. Diese Entwicklung erklärt sich im Übrigen daraus, dass Mega-Deals im Gas-Bereich 2006 eine wesentliche Rolle spielten. Im Jahr 2007 fanden in diesem Bereich keine Mega-Deals statt.

Europa schwächer, aber weiter an der Spitze

Europa war erneut das wichtigste Spielfeld im weltweiten M&A-Geschehen der Energieversorger, obwohl es dort zu Rückgängen sowohl im Verkaufs- (minus 22 Prozent) als auch im Kaufvolumen (minus 17 Prozent) kam. Ursache war ausschließlich der Einbruch im Gas-Bereich; die Übernahmen im Feld der Elektrizitätsversorger brachen dagegen Rekorde. Die Gesamtentwicklung aber trug dazu bei, die Unterschiede zwischen den Weltregionen weiter zu nivellieren.

Gemessen am Transaktionsvolumen hatten europäische Bieter 2007 einen Anteil von 43 Prozent, gefolgt von den Nordamerikanern mit 23 Prozent, russischen Unternehmen mit 17 Prozent und Bietern aus dem asiatisch-pazifischen Raum mit 13 Prozent. Dynamisch verlief die Entwicklung allerdings in allen Welt-Regionen. Neue Rekorde erreichten die Transaktionen in Nordamerika, Asien-Pazifik, der Russischen Föderation und - hier allerdings nur als Zielregion - in Südamerika.

USA verringern Abstand zu Europa

Insbesondere Nordamerika schloss sichtbar zu den Europäern auf. Der Abstand zwischen den Transaktionsvolumen europäischer und amerikanischer Käufer, der 2006 noch bei 136 Milliarden US-Dollar gelegen hatte, schrumpfte 2007 auf 71,6 Milliarden. Noch 2004 allerdings hatten die Nordamerikaner die Europäer beim Kauf- wie bei Verkaufsvolumen deutlich übertroffen.

Erstmals spielte auch die Russische Föderation mit im Kreise der großen M&A-Nationen. Im Zuge der Restrukturierung ihres Energiesektors nahmen die Deals unter Beteiligung russischer Firmen sprunghaft zu. Ihre Übernahmeangebote stiegen von 7,5 Milliarden auf 64 Milliarden US-Dollar, mehr als ein Sechstel des weltweiten Transaktionsvolumens.

Die meisten russischen Deals spielten sich 2007 innerhalb des Landes ab, wenn auch Gazprom sich zum zweiten Mal ein britisches Gasverteilungs-Unternehmen zulegte, E.ON das Kraftwerksunternehmen OGK-4 für 8,4 Milliarden US-Dollar kaufte und auch Enel Milliarden-Investitionen tätigte.

Die weitere Entwicklung im Unternehmens-Markt der Strom- und Gasversorger beurteilt Manfred Wiegand vorsichtig: "Das neue Jahr bringt uns gewisse Unsicherheiten, nicht zuletzt wegen der Wahlen in den USA und Russland und wegen der Unruhe auf den Kreditmärkten. Mögliche Restriktionen bei der Kreditvergabe könnten sich auf Umfang und Wert der Deals auswirken.

Denn in allen Märkten wird es schwieriger, Akquisitionen mit Fremdkapital zu finanzieren, nicht zuletzt wegen der Sorgen um den Werterhalt der Kaufobjekte. Das betrifft aber in erster Linie die Geschäfte der Private-Equity-Investoren, die auf große Finanzierungshebel setzen. Die fundamentalen Werte der Energieversorger sind davon nicht berührt."

Die Studie "Power Deals - Annual Review 2007" von PwC sowie alle vorherigen Analysen finden Sie online unter: www.pwc.de/de/energy


Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist in Deutschland mit 8.390 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von rund 1,35 Milliarden Euro eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften. An 28 Standorten arbeiten Experten für nationale und internationale Mandanten jeder Größe. PwC bietet Dienstleistungen an in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Dienstleistungen (Assurance), Steuerberatung (Tax) sowie in den Bereichen Transaktions-, Prozess- und Krisenberatung (Advisory).


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Dienstag, 5. Februar 2008

Dubiose Vertriebswege fördern Betrug im Gesundheitswesen

Apotheker fordern schärfere Überwachung

Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fordert ein schärferes Vorgehen gegen den Betrug im Gesundheitssektor. Die Probleme seien ausgelöst durch die unkontrollierte Öffnung der Vertriebswege aus dem Ausland und insbesondere Osteuropa. ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf: "Wir beobachten schon einige Zeit, dass illegale Importe Überhand nehmen. Das Risiko für die Patientinnen und Patienten steigt."

Das hat eine Studie des Bundeskriminalamts im November 2007 belegt. Während beispielsweise im legalen Markt Fälschungen dank funktionierender Kontrollmechanismen weit weniger als 1 Prozent ausmachen, ist rund jedes zweite Potenzmittel, das aus illegalen Quellen bezogen wird, gefälscht. Enorm sind auch die Fälschungsquoten bei leistungssteigernden Mitteln im Sport.

Nach Auffassung der Apotheker sind Schätzungen, wonach der Schaden im gesamten deutschen Gesundheitswesen eine Milliarde Euro betrage, nicht belegt - zumal das GKV-System als solches nicht immer direkt betroffen ist. "Wir haben es hier mit einem Schwarzen Loch zu tun, in dem enorme Geldbeträge verschoben werden - und zwar ohne Zutun von Kassen, Ärzten und Apotheken."

Kunden, die beispielsweise gefälschte Medikamente bestellen und einnehmen, erleiden einen materiellen und auch gesundheitlichen Schaden. Die Folgen werden dann oft genug im Gesundheitssystem behandelt. Wolf fordert, diesem Betrug am Einzelnen und der Solidargemeinschaft mit aller Schärfe zu begegnen: "Wir dürfen die Augen nicht verschließen."

Der illegale Versand von Medizinprodukten, von sogenannten Lifestylepräparaten aber auch Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten aus dem Ausland hat im Windschatten der Versandhandels-Legalisierung dramatisch zugenommen. Wolf fordert: "Die Schleusen müssen geschlossen werden." Die ABDA sieht hier eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.abda.de.

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Ed Fagan Inc gründet neue europäische Vertriebsabteilung für Sondermetalle und Legierungen


- Chris Mahn zum Vertriebsleiter Europa ernannt

Ed Fagan Inc gab den Aufbau einer neuen Vertriebsabteilung in Europa für den Vertrieb der Sondermetalle und Legierungen des Unternehmens auf dem europäischen Markt bekannt. Der Präsident des Unternehmens, Ed Fagan, sagte dazu: "Diese neue europäische Vertriebsabteilung wird es uns ermöglichen, unsere ausländischen Kunden besser zu bedienen und diesen gut etablierten Markt weiter zu durchdringen." Darüber hinaus gab Ed Fagan Inc die Ernennung von Chris Mahn zum Vertriebsleiter Europa bekannt.

Mahn wird sowohl für den Vertrieb als auch für den technischen Support der Glas-Metall-Verschmelzungen, der Legierungen mit bestimmten thermischen Ausdehnungskoeffizienten, der elektrischen/elektronischen, feuerfesten und magnetisch weichen (nicht permanent magnetischen) Metalle und Legierungen sowie anderer schwer aufzutreibender Werkstoffe verantwortlich sein.

Mahn hat zwölf Jahre lang in der Branche bei Datum Alloys Ltd als Vertriebsleiter gearbeitet und gehörte zu den ersten Mitarbeitern, die für die Entwicklung des Marktes der Legierungen mit bestimmten thermischen Ausdehnungskoeffizienten in Europa verantwortlich waren und die bereits Ed Fagan Inc als Werkstoffzulieferer nutzten.

Zuletzt war er für die Entwicklung des Lötmasken-Marktes in Europa zuständig und arbeitete ebenfalls mit Ed Fagan Inc zusammen, um Datum Alloys den amerikanischen Lötmasken-Markt zu öffnen. Mahn erhielt seinen Abschluss als MBA vom Chartered Institute of Marketing der Universität Exeter. Er lebt mit seiner Frau und seinen Zwillingssöhnen im Südwesten Englands und spricht auch Deutsch.

Der Geschäftsbereich Europa hat seinen Sitz an folgender Adresse: Ed Fagan Inc Europe, Unit 3a South Hams Business Park, Churchstow, Kingsbridge, Devon UK, TQ7 3QH. Tel.: +44-1548-858-770 Fax: +44-5601-525-759, Website: www.edfagan.co.uk, E-Mail: chris@edfagan.co.uk.

Ed Fagan Inc beliefert die Luft- und Raumfahrt-, Elektronik-, Optik-, Magnetwerkstoff-, Beleuchtungs-, Hitzebehandlungs-, Verteidigungs- und sonstige Hochtechnologie-Branche seit über 40 Jahren mit Sondermetallen und Legierungen wie Glas-Metall-Verschmelzungen, Legierungen mit bestimmten thermischen Ausdehnungskoeffizienten, elektrischen/elektronischen, feuerfesten und magnetisch weichen (nicht permanent magnetischen) Metallen und Legierungen sowie mit anderen, schwer aufzutreibenden Werkstoffen in verschiedenen Formen, u.a. als Blech, Platte, Stange, Barren, Bund und Folie.

Webseite: www.edfagan.co.uk


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Aufbruchstimmung in der Textilbranche

- Deutschlands größte Stoff- und Zutatenmesse setzt die Trends für Sommer 2009
- Naturfasern und futuristische Funktion bestimmen das Bild

Allgemein herrscht die Annahme, dass die wichtigsten Akzente für die Mode der kommenden Saison von den bekannten Couturehäusern und Fashionbrands auf dem Catwalk der großen Schauen in New York, Mailand und Paris zum ersten Mal einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Dies ist nur bedingt richtig.

Zwar geben die bekannten Designer die Marschrichtung bezüglich Schnitt, Form und Volumen an - weniger bekannt, aber dennoch von entscheidender Bedeutung - ist der Einfluss der Vorstufe mit den großen Textilmessen in Paris, Mailand und München auf Material und Farbe. Allein auf der munich fabric start - pre collections, welche vom 6.-8. Februar 2008 in München statt findet, entscheiden über 13.000 Modedesigner und Einkäufer darüber, welche Stoffe und Farben im Frühjahr 2009 auf den europäischen High Streets zu sehen sind.

Der Saisonslogan der rund 750 Aussteller lautet No Future: Für ein "No" ist nicht länger Platz. Zukunft ist angesagt. Nachdem sich die Mode in den letzten Jahren viel an voran gegangenen Dekaden orientierte, ist eine Aufbruchsstimmung hin zu neuen, zukunftsorientierten Ideen deutlich spürbar.

Aus jeder Nische der Welt werden Trends und subkulturelle Strömungen registriert und zitiert. So entsteht ein buntes Gemisch aus Technik und Natur, Musik und Kunst sowie Technik und Ökologie. Natürliche Materialien und Fasern wie Agave, Bambus, Kapok, Hanf und Ramie (eine Bastfaser aus den Stängeln der Ramie-Pflanze) sind weiterhin auf dem Vormarsch, um den aktuellen Anforderungen nach Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Es ist also in erster Linie die Vorstufe, welche der gesellschaftlichen Entwicklung nach ökologischem Bewusstsein Rechnung trägt. Die drei Messetage werden ein realistisches Barometer dafür sein, in welchem Maße und in welcher Geschwindigkeit die Textilbranche diese Themen vorantreibt.

Neben den Naturfasern finden aber auch futuristische Materialien mit und ohne Funktion wie z.B. Trilobale Polyester, mattes Nylon, Neopren, Wet-Coatings und Wachsbeschichtungen viel Begeisterung, da es den Aufbruch in eine neue Zeit signalisiert. Es gilt zu entdecken und Barrieren zu durchbrechen. Vor allem matte und glänzende Oberflächen werden gegeneinander ausgespielt.

Die Stoffe werden geschichtet, drapiert und gesmokt. Cloqués liefern blasige Oberflächen. (cloqué: franz. für blasig, d.h. ein Stoff aus übereinander liegenden Geweben; das zwischen den Anbindungsstellen locker liegende Obergewebe wirft sich infolge der gespannten Kette reliefartig auf). Überfärbte Karos aber auch Ikatmuster stehen für einen fröhlichen Mustermix. Unkonventionell werden Savile-Row-Attitüden mit folkloristischen Elementen kombiniert.

Farblich ist die Zurückhaltung der vorangegangenen Saisons passé. 360 Grad Lebensfreude erwartet die Mode. Grün ist das neue Schwarz, daneben dominieren Blau- und Violanuancen. Aber auch kräftiges Rot, Gelb und Orange kommen im Frühjahr 2009 zum Einsatz. Es wird laut und bunt, vor allem der Streetwear- und Jeanssektor verspricht unglaublich viel Phantasie, Kreativität und hemmungslose Hingabe zu Farbe. Wer wissen will, welcher Look das deutsche Straßenbild im Frühjahr/Sommer 2009 bestimmt, sollte einen Besuch auf der munich fabric start-pre collections zum Pflichttermin machen.

NEUES TRENDFORUM

Einen deutlichen Zugewinn in Sachen Information liefert die munich fabric start mit dem neuen Trendforum, das im Atrium 2 im 1.OG des M,O,C,s installiert wird. Hier zeigen zehn der bedeutendsten Trendinstitute und Designstudios wie z.B. WGSN, Peclers Paris, Promostyle, Offermann, Anteprima und Mysticstyle, auf 250qm Fläche samt riesiger Kinoleinwand, wohin sich die Branche im Frühjar/Sommer 2009 bewegt. Trendpower prägt auch die blue zone, die wie gewohnt in der Zenithhalle stattfindet. Hier, wo sich Street- und Jeanswear bei 70 der bedeutendsten Denimweber und -wäschereien und Zutatenlieferanten trifft, um die Jeanssaison F/S 2009 einzuläuten.

"Tecktronik", der neue Tanz aus den Straßen von Paris, der langsam den Rest Europas erobert, steht Pate für einen dreitägigen, heißen Trendbeat. Bizarr und vibrierend kündigt sich ein neuer Streetstyle mit fluoreszierenden Farbspots wie saurem Orange, Grün und Pink, leuchtendem Blau, künstlichem Weiß und schimmerndem Schwarz an.

Die Jeansstoffe haben eine möglichst künstliche Optik und Haptik. Dazu gehören schimmernde Beschichtungen in Schwarz, pigmentierte Oberflächen, Raw- und stone-washed-Denims sowie Denims mit Multicount-Garnen. Drucke sind Dekor und Botschaft zugleich: Pixeldrucke und grafische Logos treffen auf Computerhelden. Es wird überdruckt, gesprayed und mit schrillem Foliendruck im Stil der Post-Graffiti-Ära provoziert.

Die munich fabric start - pre collections findet vom 6.-8. Februar jeweils von 9:00-18:00 Uhr im Müncher Order Center M,O,C, Lilienthalallee 40, 80939 München, der benachbarten Zenithhalle und dem Kesselhaus statt. 731 Aussteller zeigen die neuesten Trends in Sachen Stoffe, Materialien, Zutaten und Farben.

About munich fabric start/fair for kids:

Mit dem Hilfsprojekt "fair for kids" gehen die munich fabric start - pre collections und die Kinderhilfsorganisation terre des hommes selber einen ersten Schritt Richtung sozialer Verantwortung der Textilbranche. Erstmals initiiert terre des hommes mit einer Messegesellschaft ein derart ambitioniertes Hilfsprojekt. "fair for kids" soll Kindern und Jugendlichen in Indien neben ihrer Arbeit eine Schulbildung ermöglichen, damit sie eine echte Zukunftschance erhalten.

"Wir wollen unsere soziale Verantwortung zeigen und den Kindern dauerhaft helfen, um ihnen und ihren Familien zu einer besseren Zukunft zu verhelfen", erklärt Messechef Wolfgang Klinder das Engagement der Messe. Die Messe hat das Projekt bewusst als Gemeinschaftsaktion von Veranstalter und Ausstellern angelegt. Wenn gewünscht, dann geht automatisch ein Euro pro Quadratmeter gebuchter Fläche von den Ausstellern auf das Spendenkonto von terre des hommes.

70% der Austeller haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Die munich fabric start Veranstaltungen GmbH stellt später den noch fehlenden Betrag zum Bau eines Schulzentrums zur Verfügung. Mit "fair for kids" gehört die munich fabric start Veranstaltungen GmbH zu den noch wenigen mittelständischen Unternehmen, die sich gezielt gesellschaftlich engagieren und diese Verantwortung in ihrer Unternehmenspolitik strategisch und nachhaltig verankert haben.


-dpa-